Ludwigslust-Parchim : Caffier lobt Präventionsarbeit im Landkreis

Gewalt auf dem Schulhof ist kein Einzelfall, kann aber durch gezielte Präventionsarbeit vermindert werden. Foto: Archiv.
1 von 2
Gewalt auf dem Schulhof ist kein Einzelfall, kann aber durch gezielte Präventionsarbeit vermindert werden. Foto: Archiv.

Im Rahmen einer Gesprächsrunde mit Vertretern des Kommunalen Präventionsrates und Trägern von Präventionsprojekten, hat Innenminister Lorenz Caffier die Präventionsarbeit im neuen Landkreis gewürdigt.

svz.de von
11. Juni 2012, 11:16 Uhr

Ludwigslust-Parchim | Lob für den Großkreis: Im Rahmen einer Gesprächsrunde mit Vertretern des Kommunalen Präventionsrates und Trägern von Präventionsprojekten des Landkreises Ludwigslust-Parchim, hat sich Innenminister Lorenz Caffier über die gesamtgesellschaftliche Präventionsarbeit im neuen Landkreis Ludwigslust-Parchim informiert und das Engagement aller Beteiligten gewürdigt.

"Sehr schnell und wohl durchdacht hat sich der Landkreis in der Präventionsarbeit auf die neuen Kreisstrukturen eingestellt", lobte der Minister, der zugleich Vorsitzender des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung (LfK) ist. Mit der Neubildung des kreislichen Präventionsrates und der Festlegung konkreter Arbeitsschwerpunkte setze der Landkreis landesweit Maßstäbe, wie gesamtgesellschaftliche Präventionsarbeit in den neuen Kreisgrenzen funktionieren kann.

"Es ist unumstritten, dass vorbeugen besser ist als strafen. Außerdem bestätigen unsere langjährigen Erfahrungen, dass Straftaten dort am wirkungsvollsten vorgebeugt werden können, wo staatliche Stellen und nichtstaatliche Organisationen in der Präventionsarbeit vor Ort eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten", sagte Innenminister Caffier. Kommunale Präventionsräte haben sich dabei bereits seit vielen Jahren als sehr wirkungsvolle Instrumente erwiesen. In den neuen, größeren Kreisstrukturen sind sie jedoch noch wichtiger als zuvor.

Nach Angaben des Ministers unterstützt der Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung die Präventionsarbeit des Landkreises Ludwigslust-Parchim in diesem Jahr mit rund 35 670 Euro. In einer Beratung vor dem Ministerbesuch haben die Mitglieder des Kreispräventionsrates fünf Anträge von Schulen des Landkreises auf Vergabe des Qualitätssiegels "Sicherheit macht Schule" diskutiert und votiert. Schulen mit diesem Qualitätssiegel verdeutlichen, dass sie über ihre Pflichtaufgaben hinaus eine breite Palette an unfall-, gesundheits- und gewaltpräventiven Maßnahmen anbieten. Weiterhin wurde über die Unterstützung von Präventionsprojekten im Landkreis diskutiert. Vom Kindergarten angefangen bis hin zur Seniorenarbeit. Interessierte können sich bei der Koordinatorin des Kriminalitäts präventionsrates unter 03871-722-223 informieren.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen