Baubeginn für Autobahnbrücke über die A 24 : Bypass für den Megapark

Schwangen den Spaten für den Brückenneubau: Günter Matschoß (Beigeordneter Landkreis), Dietrich Monstadt (CDU), Reinhard Meyer (Chef der Staatskanzlei in Schwerin), Hans-Joachim Hacker (SPD) und Klaus-Dieter Müller vom TGG Valluhn/Gallin (v. li.).Pohle
Schwangen den Spaten für den Brückenneubau: Günter Matschoß (Beigeordneter Landkreis), Dietrich Monstadt (CDU), Reinhard Meyer (Chef der Staatskanzlei in Schwerin), Hans-Joachim Hacker (SPD) und Klaus-Dieter Müller vom TGG Valluhn/Gallin (v. li.).Pohle

Es war ein hochpolitischer Termin, der da gestern früh im Lärmpegel der dröhnenen A 24 stattfand. Nach vielen Jahren der Planungen, Vorbereitungen und Schwierigkeiten startete der Bau der Teilanschlussstelle Gallin.

svz.de von
05. Juni 2012, 09:28 Uhr

Valluhn/Gallin | Es war ein hochpolitischer Termin, der da gestern früh mitten im Lärmpegel der dröhnenen A 24 stattfand. Nach vielen Jahren der Planungen, Vorbereitungen und Schwierigkeiten ist der Start für den Bau der Teilanschlussstelle Gallin gegeben worden.

Für insgesamt sechs Millionen Euro gibt es eine neue Brücke über die A 24, einen Anschluss an die Autobahn nur in Richtung Hamburg. Weiterhin geplant ist der Ausbau der Gemeindestraße mit einem neuen Geh- und Radweg zwischen den Kreisverkehren an der B 195 und "Am Heisterbusch" . Die Gemeindestraße zwischen der nördlichen Rampe A 24 und dem Ortseingang Valluhn bekommt einen neuen Radweg. Die bisherige Brücke über die A 24, die einst den Grenztruppen diente und heute als Nottrasse für den Busverkehr genutzt wird, soll im Zuge der Arbeiten verschwinden. Das Land hat die Arbeiten an der Gemeindestraße und die Radwege großzügig gefördert. Den Bescheid in Höhe von 2 186 000 Euro übergab gestern der Chef der Staatskanzlei, Reinhard Meyer. "Mit dem Bau des 2. Teilanschlusses verbessern wir die Verkehrsinfrastruktur für das Gewerbegebiet Valluhn/Gallin weiter. Vom Gewerbegebiet aus wird man in Zukunft schneller nach Hamburg gelangen. Davon profitieren die Unternehmen, Verkehrsteilnehmer und Anwohner. Und das macht es für weitere Investoren sicherlich noch interessanter, sich in Valluhn/Gallin anzusiedeln."

Meyer bemängelte auch kritisch, dass es acht Jahre gedauert habe, bis der Spatenstich erfolgen konnte. So etwas müsse deutlich schneller gehen. Klaus-Dieter Müller, verantwortlich für den Trägerver-ein des Megaparks und auch Bürgermeister von Gallin, verwies auf die gut 20 Kilometer, die jeder Lkw aus dem Park durch die neue Verbindung sparen könne. Bei Hunderten Fahrzeugen am Tag käme da schon einiges zusammen.

Das Vorhaben musste gegen viele Widerstände durchgesetzt werden, weil die Anschlussstelle Gallin nach Bundesnormen viel zu dicht an der nächsten Anschlussstelle Boizenburg/Zarrentin liegt. Zuletzt hatten Probleme mit Grundstückseigentümern einen von den Unternehmen geforderten deutlich früheren Baustart verhindert.

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