Silvester : Buntes Feuerwerk und ganz viele Wünsche

silvester

Mit den besten Vorsätzen in das kommende 2017 starten

svz.de von
31. Dezember 2016, 11:00 Uhr

Neujahr ist die feierliche Zeit, in der wir die vergangenen zwölf Monate verabschieden und das nächste Dutzend voller Hoffnung willkommen heißen. An keinem anderen Tag im Jahr fassen Menschen so viele Vorsätze, wie an Silvester. Wir schauten uns in der Schaalseestadt und in Hagenow um und befragten zum letzten Tag des Jahres Menschen unserer Region über ihre Ziele und Absichten für 2017.

Im Großen und Ganzen wünschen sich die Menschen wie je her, Gesundheit, Glück und Frieden. Doch nehmen die Bürger auch kein Blatt vor den Mund, wenn es um globale Politik geht. Die vergangenen Terroranschläge dieses Jahres scheinen sich fest in die Köpfe der Leute gebrannt zu haben. Viele Befragte wünschten sich daher, dass der soziale Umgang miteinander wieder friedlicher und respektvoller verlaufen sollte.

Aber auch vor der eigenen Haustür bereiten den Einheimischen einige politische sowie soziale Probleme Bauchschmerzen. Immer noch wird skeptisch auf die Sperrung der Straße in Hagenow-Heide geschaut.

So hofft auch Martin Duwe auf ein baldiges Ende der Bauarbeiten. „Ich arbeite in Hagenow, wohne aber in Boek bei Ludwigslust. Das ist mein täglicher Arbeitsweg und ich würde mich freuen, wenn die 30 Kilometer zusätzlicher Umweg endlich aufhören“, sagt der 28-Jährige im SVZ-Gespräch.

Aber nicht nur die Straßensperrung verärgert die hiesigen Bewohner. Auch seien nicht genügend, besser gesagt, nicht gut ausgebaute Spielplätze in Hagenow vorhanden. „Es muss einfach mehr Geld in die Hand genommen und in Sanierung investiert werden. Es kann nicht sein, dass sie nur notdürftig ausgebessert werden“, meint der 50-jährige Klaus Griebsch, der seit 2012 Wahl-Hagenower ist. Der selben Meinung ist auch Jelena Kudrin. Die 32-jährige Mutter einer Tochter fände es ebenfalls besser, wenn es mehr Treffpunkte für Kinder und Jugendliche geben würde. Außerdem sorge sie sich um die Sicherheit ihres Kindes. „Die Anschläge in der Welt häufen sich. Ich hoffe, dass wir in Hagenow jedoch noch sicher sind. Gerade bei so vielen alleinstehenden, männlichen Flüchtlingen lasse ich meine Tochter nur noch ungern aus den Augen“, sorgt sich die gebürtige Russin. Auch Karolin Kiprijanow hofft, dass sich der Weltfrieden endlich wieder stabilisiert. „Mein Sohn ist drei Monate alt und ich hoffe immer, dass sich die gesamte politische Lage doch noch ändert. Gerade die Anschläge machen mich als Mutter sehr nachdenklich“, erzählt die Sport-und Fitnesskauffrau.

Doch auch viele persönliche Wünsche fanden Anklang. „Mein Sohn ist jetzt drei Wochen alt. Ich erhoffe mir, dass er im nächsten Jahr gesund bleibt. Denn bei der Geburt traten einige Komplikationen auf. Natürlich versuche ich auch meine kleinen Ziele zu erreichen, die ich mir vorgenommen habe“, verrät Sarah Wessels, die seit einem Jahr in Hagenow wohnt. Auch Natalie Niehus arbeitet fest an ihren neuen Vorsätzen: „Mein Zeitmanagement muss ich unbedingt verbessern. Ich sollte Dinge sofort in die Hand nehmen und nicht immer ständig alles verschieben. Außerdem würde es mich sehr freuen, wenn die geplanten Bauvorhaben in Zarrentin umgesetzt werden könnten. Wie Beispielsweise die Rutsche am Badesee oder die Bauphase Campus Schule“, wünscht sich die Zarrentinerin für das Jahr 2017.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen