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Boizenburg : Büroalltag zieht ins Bürgerhaus ein

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

2,3 Millionen Euro investiert: Umbau und Sanierung der alten Bebel-Schule fast fertig / Am nächsten Montag kommen die ersten Möbelwagen

Das Bürgerbüro zieht um, und mit ihm der gesamte Fachbereich Bau und Ordnung. Am nächsten Montag fahren die ersten Möbelwagen vom Markt 9 zum Kirchplatz 6. Kein weiter Weg, aber eine Menge Arbeit. Ab Mittwoch, dem 18. Juni, soll sich alles an Ort und Stelle befinden und dieser Bereich der Stadtverwaltung wieder normal erreichbar sein. Fachbereichsleiterin Dagmar Poltier bittet für eventuelle Anlaufschwierigkeiten alle um Verständnis.

Das neue Verwaltungszentrum bietet in Boizenburgs historischem Stadtzentrum den 20 Mitarbeitern und den Besuchern optimale Bedingungen. Die Mitglieder vom Senioren- und Behindertenbeirat lobten bei einem Rundgang den hellen und freundlichen Eindruck des Gebäudes im Allgemeinen sowie die behindertengerechte Ausstattung im Speziellen. Es gibt keine Barrieren, ein Fahrstuhl führt ins Obergeschoss, und im Parterre sind für Rollstuhlfahrer sogar die Türklinken angepasst. Diese befinden sich gemeinhin 1,05 Meter über dem Fußboden, hier sind es 85 Zentimeter.

Christel Neumann erkannte, wie sie staunend meinte, ihre alte August-Bebel-Schule nicht wieder. 25 Jahre hatte die Beiratsvorsitzende hier unterrichtet, nun ist alles neu. Sanierung und Umbau sorgten für eine komplette Verwandlung, machten, wie sie fand, alles schön und passgerecht für seine anderen Nutzer.

Die Bauarbeiten sind augenscheinlich noch nicht ganz abgeschlossen. Ende Juni, spätestens Anfang Juli verschwindet das Gerüst, sagte der Dipl-Ing. Jürgen Schulz von der baubegleitenden ARGE. Dann präsentiert sich auch die Fassade ihrem Betrachter in alter, neuer Schönheit.

Bis sich die Außenanlagen harmonisch in das Bild des Walls einfügen, dauert es noch ein wenig. Das Konzept liegt vor, die Finanzierung steht, die Arbeiten haben begonnen.

Alles in allem sind dann in dieses ehrgeizige Sanierungsprojekt mit Hilfe von Fördermitteln rund 2,3 Millionen Euro geflossen.

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erstellt am 10.Jun.2014 | 16:44 Uhr

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