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Hagenower Kreisblatt

17. Oktober 2017 | 07:42 Uhr

Zarrentin : Bürgernahe für mehr Sauberkeit

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

In diesem Jahr rückt Wählerbündnis der alten LDPD-Ecke in Zarrentin zu Leibe.Ein schöner Platz zum Verweilen ist dabei entstanden

svz.de von
erstellt am 15.Aug.2017 | 12:00 Uhr

Seit neun Jahren schon sucht sich das Wählerbündnis „Bürgernahe für Bürgernähe“ in Zarrentin und Umgebung ein Pflegeprojekt aus und realisiert es. Meist unbemerkt von der Öffentlichkeit. In diesem Jahr ist die alte LDPD-Anlage am Stadtrand in den Fokus der 30 Mitglieder gerückt.

„Die Mauer der alten Sitzecke wurde gereinigt und neu versiegelt. Es wurde eine Bank aufgestellt, die Einfassung neu gestaltet, die Blumenrabatten ausgekoffert und dann wieder hergerichtet“, berichtet Klaus Draeger, Vorsitzender des Wählerbündnisses.

Das Hochbeet solle einmal das blühende Wappen der Schaalseestadt darstellen, Fische und Äbtissenenstab würden aus Metall von einer Schlosserei aus der Region angefertigt.

Das Anlegen der neuen Sitzecke und des Stadtwappen erfolgte von fünf Mitgliedern der Wählergemeinschaft an zwei Wochenenden. Dazu gehören Marion und Wolfgang Schmidt, Karsten Meinke sowie Toralf und Heike Ruedel.

„Die Pflege der Beete übernehmen Marion Schmidt und Edith Brandenburg. Das Wandbild wurde von Margret Moltrecht gestaltet“, berichtet Heike Ruedel. Dazu sei die Hauswand zuvor weiß grundiert worden. Wolfgang Schmidt werde noch einen passenden Papierkorb zur Bank aus Holz anfertigen.

Durch die Spendenaktion auf dem Flohmarkt, den einige Mitglieder der Wählergemeinschaft durchgeführt hätten, habe die Farbe und die Blumen bezahlt werden können. „Ein großes Dankeschön geht an die Mitarbeiter des Bauhofes der Stadt, die uns tatkräftig unterstützt haben, sie haben Mutterboden gebracht, Granulat befüllt, und Ausschachtungsarbeiten vorgenommen“, so Heike Ruedel weiter.

Für Wolfgang Schmidt, ein ehemaliges LDPD-Mitglied und gebürtigen Zarrentiner, ist die Sauberkeit in der Stadt eine Herzensangelegenheit. „Die gleichen Ziele, die wir einst als Liberale zu DDR-Zeiten hatten, haben sich auch die Bürgernahen auf ihre Fahne geschrieben. Nicht viel reden, sondern handeln, so ihr Motto“, erklärt der 70-Jährige seinen Beweggrund. Er und seine Frau Marion seien deshalb vor zwei Monaten dem Wählerbündnis beigetreten. „Wir gehören zu den Menschen, die sich gerne für ihre Stadt engagieren“, betont auch die 65-Jährige, die einst in Kölzin geboren worden war.

Für Klaus Draeger, Chef des Wählerbündnisses und Bürgermeister der Stadt, Worte, die er gerne hört. Dann stellt er noch etwas richtig. „Ich habe letztens öffentlich der Lebenshilfe für den Bau von Bänken und Tischen gedankt. Tatsächlich war es jedoch die Berufsbildungsstätte Start, der unser Dank gebührt.“

 

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