Boizenburg : Bürgerhaus noch nicht ganz fertig

Das Bürgerbüro ist am Kirchplatz 6 voll arbeitsfähig, versichern die Fachbereichsleiterin Dagmar Poltier und ihre Mitstreiter  Lea Sowinski (r.i.B.) und Benjamin Reppe. Fotos: Dietmar Kreiss
Das Bürgerbüro ist am Kirchplatz 6 voll arbeitsfähig, versichern die Fachbereichsleiterin Dagmar Poltier und ihre Mitstreiter Lea Sowinski (r.i.B.) und Benjamin Reppe. Fotos: Dietmar Kreiss

20 Mitarbeiter von der Stadtverwaltung erleben in diesen Wochen zusammen mit den Besuchern den Büroalltag hinter einem Baugerüst

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16. Juli 2014, 17:49 Uhr

Arbeiten in einer Baustelle: Was für Handwerker völlig normal ist, ist für 20 Mitarbeiter der städtischen Verwaltung derzeit Büroalltag. Auch Lea Sowinski und Benjamin Reppe sowie Petra Ihde und Jennifer Skornik vom Bürgerbüro haben das Gerüst, verbunden mit Staub und Lärm vor ihrem Fenster. Der Umbau und die Sanierung der einstigen August-Bebel-Schule zum Verwaltungszentrum ist so zu sagen auf der Zielgeraden, obwohl er nach der ursprünglichen Zeitschiene längst abgeschlossen sein sollte.

Im Februar oder spätestens März dieses Jahres sollte der Umzug vom Fachbereich Bau und Ordnung aus dem Gebäude vom Markt 9 zum Kirchplatz 6 erfolgen. Tatsächlich rollten die ersten Möbelwagen erst am 16. Juni, erklärte die Leiterin dieses Fachbereiches, Dagmar Poltier. Sie bescheinigte allen beteiligten Firmen, wie zum Beispiel Spedition, und Elektriker, EDV-Betreuung und Tischler alles gegeben zu haben, damit die Verwaltung nach drei Tagen an ihrem neuen Domizil wieder voll arbeitsfähig ist, und bezog dabei ihr Team ausdrücklich mit ein.

Nach drei Tagen klappte die Generalprobe. Am Tag darauf kam der Crash. „Ein Rechner hatte über unsere Hausleitung, warum auch immer, keine Verbindung zu den externen Servern. Die brauchen wir, um die in MV mit den entsprechenden Aufgaben betrauten Behörden zu erreichen“, bedauerte Dagmar Poltier die längst wieder behobene Panne.

Ohne Technik geht heute in einer Behörde gar nichts mehr. Der Büroalltag läuft wieder. Dagmar Poltier glaubt übrigens noch bis zum Herbst an die Nachbarschaft der letzten Handwerker.

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