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Hagenower Kreisblatt

23. Oktober 2017 | 15:45 Uhr

Wittenburg : Bürger wollen mitgestalten

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Bürgermeisterin Dr. Margret Seemann begrüßt Vorschläge von Bürgern zur Optimierung der Verkehrsführung in der Innenstadt

von
erstellt am 02.Feb.2015 | 14:46 Uhr

Ende letzten Jahres hatte Bürgermeisterin Dr. Margret Seemann alle Einwohner der Stadt Wittenburg und ihrer Ortsteile zu einer Einwohnerversammlung in das Rathaus eingeladen. In der von etwa 50 Bürgern besuchten Veranstaltung wurde durch das Stadtoberhaupt umfangreich über die Arbeit in der Verwaltung sowie derzeit laufende und 2015 geplante Vorhaben im Stadtgebiet und in den Ortsteilen berichtet.

Seemann berichtete ferner über Vorhaben im Jahr 2015, wie die Installierung einer Beregnungsanlage auf dem Sportplatz am Friedensring, den Ausbau der Rosenstraße und den Neubau der Feuerwache an der Dreilützower Chaussee. Dabei machte sie darauf aufmerksam, dass in 2015 die Finanzsituation der Stadt sehr angespannt sei. „Ursache hierfür ist nicht, dass die Stadtvertreter oder die Verwaltung nicht ordentlich gewirtschaftet haben, sondern die Steuer- und Finanzausgleichsentwicklung“, erklärte sie den Anwesenden. Da die Erhebung der Finanzzuweisungen des Landes u.a. auf Basis der Steuerkraft vor zwei Jahren erfolge und die Stadt vor zwei Jahren hohe Steuereinnahmen erzielt habe, stiegen die Aufwendungen im Bereich der Kreis- und Amtsumlage um ein Vielfaches bei rückläufigen Steuererträgen im laufenden Jahr. „Wir werden 2015 nicht alles, was wünschenswert ist, realisieren können. Ich bin mir aber sicher, dass die Stadtvertretung im Rahmen ihrer Haushaltsberatungen wesentliche Schwerpunkte setzen wird“, so Seemann.

Diskussionsthemen an diesem Abend waren unter anderem die Ausgleichsbeträge im Rahmen der Städtebauförderung, die Oberflächenentwässerung im Stadtgebiet, die Parkplatzsituation sowie die Geh- und Fahrradwege in der Innenstadt. Breiten Raum in der Diskussion nahm das Thema Verkehrsführung in der Innenstadt ein. Die Bürgermeisterin betonte einleitend, dass es aus ihrer Sicht für Wittenburg keine ideale und alle zufriedenstellende Lösung der Verkehrssituation geben werde, da im Gegensatz zu anderen Städten Wittenburg nur die Große Straße als Durchgangsstraße habe. Engagiert, aber sachlich wurden verschiedene Varianten der Verkehrsführung mit den Anwesenden erörtert. So wurde von Bürgern vorgeschlagen, dass die Große Straße in ihren ursprünglichen Zustand zurückgebaut werden sollte, damit der Begegnungsverkehr wieder möglich sei. Die Parkplätze sollten in dem Zusammenhang wieder entfernt werden.

Den kompletten Beitrag finden Sie im e-paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Dienstag.

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