Hagenow : Bürger haben die Wahl

Erik Hofmann an seinem Arbeitsplatz im Hagenower Rathaus.
Erik Hofmann an seinem Arbeitsplatz im Hagenower Rathaus.

Vorbereitungen für Urnengang am 31. Mai sind im vollen Gange / Stadt sucht noch freiwillige Helfer

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07. April 2015, 15:21 Uhr

Die Kandidaten für die Bürgermeisterwahl Ende Mai in Hagenow stehen fest: Der Wahlausschuss gab grünes Licht für die von Parteien eingereichten drei Wahlvorschläge. Damit können Heike Schweda für die SPD, Dietmar Speßhardt für die CDU und Thomas Möller für die Linken um den Hagenower Bürgermeisterposten und die Nachfolge von Amtsinhaberin Gisela Schwarz kämpfen. Die offizielle Bewerbungsfrist für mögliche Kandidatenvorschläge war Mitte März abgelaufen.

Bekannter Wahltermin ist der 31. Mai. Sollte keiner der Bewerber die 50-Prozent-Hürde überschreiten, ist zwei Wochen später, am 14. Juni, eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit der höchsten Stimmenanzahl notwendig, wie Wahlleiter Erik Hofmann mitteilt. Die Wahlbenachrichtigungskarten werden Ende April verschickt, der Auftrag für den Druck der Stimmzettel ist bereits erteilt. In Hagenow und in den Ortsteilen sind rund 10 000 Bürger über 16 Jahren wahlberechtigt.

Gewählt werden kann am letzten Sonntag im Mai zwischen 8 und 18 Uhr in einem der elf Wahllokale, aber auch per Briefwahl. Eine Form der Stimmabgabe, die in der Region mittlerweile gerne angenommen wird, wie Hofmann sagt.

Der Erste Stellvertretende Bürgermeister rechnet mit etwa zehn Prozent Briefwählern. Wer will, kann sich seinen Angaben zufolge für die Bürgermeisterwahl die Unterlagen zuschicken lassen oder im Rathaus im Bürgerbüro abholen. Bei persönlichem Erscheinen kann der Briefwahlumschlag in eine Wahlurne in einem Anfang Mai eigens eingerichteten Raum im Rathaus eingeworfen werden. Alle Wähler haben eine Stimme, brauchen also nur ein Kreuz bei ihrem Favoriten zu machen.

Für den vorschriftsmäßigen Verlauf des Wahltags werden laut Hofmann knapp 75 Wahlhelfer benötigt. Da die Zahl der Freiwilligen bisher nicht allzu hoch ausfällt, würde sich Hagenows Wahlleiter noch über Meldungen freuen. Wer in einem der mit mindestens fünf Personen besetzten Vorständen in den Wahllokalen helfen möchte, kann sich bei Ina Beyer in der Hagenower Stadtverwaltung unter Telefon 623-131 melden. Die Mitglieder der Wahlvorstände sind für den ordnungsgemäßen Ablauf der Wahlhandlung bis hin zur Feststellung des Ergebnisses im jeweiligen Wahlbezirk zuständig. Der Briefwahlvorstand hat acht Mitglieder.

Am Wahlabend selbst werden die beim Wahlleiter eingehenden Stimmresultate fortlaufend per Beamer und Leinwand im Eingangsbereich des Rathauses interessierten Bürgern präsentiert. Ebenso werden auf der Internetseite der Stadt die aktuellen Zwischenstände und zum Schluss das vorläufige Endergebnis zu sehen sein, das von Hofmann verkündet wird. Er hofft nach seinen Worten auf einen zügigen und reibungslosen Wahlverlauf. Der Wahlausschuss kommt dann am 2. Juni wieder in öffentlicher Sitzung zusammen, um dann das amtliche Endergebnis festzustellen oder die beiden Kandidaten für die Stichwahl zu benennen.

Dass aktuell in der Stadt keine Plakate von den Bürgermeisterkandidaten zu sehen sind, hat seine Richtigkeit, wie Erik Hofmann erklärt. Eine Plakatierung sei erst sechs Wochen vor dem Wahltermin zulässig.

Die Amtsperiode des künftigen Verwaltungschefs umfasst sieben Jahre. Die jetzige Bürgermeisterin kann nach zwei Amtsperioden aus Altersgründen nicht mehr bei den Wahlen antreten. Die Wahlbeteiligung beim Urnengang 2008 lag nach Hofmanns Angaben bei 42,37 Prozent. Damals war keine Stichwahl notwendig.

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