Lüneburg : Brückenschach mit Hintersinn

Verteilung der Trophäen: v.l. Wolf Jager mit einem Pokal, Jürgen Krumböhmer mit einem Vereinswimpel aus Tripkau, Horst Jahnke mit einem „Brückenschach-Teller“, handgemalt von Karin-Ose Röckseisen.
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Verteilung der Trophäen: v.l. Wolf Jager mit einem Pokal, Jürgen Krumböhmer mit einem Vereinswimpel aus Tripkau, Horst Jahnke mit einem „Brückenschach-Teller“, handgemalt von Karin-Ose Röckseisen.

Alle Teilnehmer spenden für Bau der Brücke über Elbe zwischen rückgegliedertem Amt Neuhaus und Westen des Landkreises Lüneburg

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27. Oktober 2014, 16:53 Uhr

Seit dem Fall der Mauer im November 1989 spielen die Teilnehmer der Scharnebecker Schachecke Freundschaftsturniere quer über die Elbe – in den ersten Jahren hieß es „Schach der Mauer“ mit Rolf Goldbach aus Lübtheen, seit Goldbachs Tod „Brückenschach“ mit der Schach-Sportgemeinschaft Tripkau/Amt Neuhaus, die zu DDR-Zeiten bis auf Landesebene erfolgreich spielte und auch jetzt noch in der Bezirksliga antritt.

Besonderheiten dieses Turniers: Von Jahr zu Jahr wechselnd wird in Tripkau und Scharnebeck/Lüneburg gespielt. Alle Teilnehmer spenden für den Bau der Brücke über die Elbe zwischen dem rückgegliederten Amt Neuhaus und dem Westen des Landkreises Lüneburg. Über die Jahre ist dabei auf einem Sonderkonto des Landkreises Lüneburg eine stattliche Summe von knapp 2000 Euro zusammengekommen.

Es geht nicht um Sieg und Niederlage, sondern um Freundschaft über die ehemalige Grenze zwischen den beiden deutschen Staaten hinweg und um Freude am königlichen Spiel.

Den kompletten Beitrag finden Sie im e-paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Dienstag.


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