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Hagenower Kreisblatt

20. November 2017 | 03:26 Uhr

Waschow : Brücke bleibt Politikum

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Wittendörper Gemeindevertretung befasst sich mit Überführungen in Waschow und Raguth / Problem geht noch einmal in Bauausschuss

von
erstellt am 21.Aug.2014 | 17:00 Uhr

Die marode Brücke über die Schilde im Zuge des Triftweges in Waschow bleibt weiterhin ein Politikum. Das Interesse der Einwohner war deshalb auf der jüngsten Gemeindevertretersitzung von Wittendörp im Ortsteil Waschow besonders groß. Denn seit Jahren rottet die kleine Brücke vor sich hin, und abgesehen von einer amtlichen Vollsperrung seit 2010 für Fußgänger einerseits und von privaten Initiativen zur Verbesserung der Begehbarkeit andererseits ist dort nichts passiert.

Fußgänger, vor allem Kinder, Mütter mit Kinderwagen und Senioren nutzen die Brücke, die von den Fußgängern offiziell nicht mehr betreten werden darf.

Was die Nutzung durch die Waschower betrifft, wurde hier in der Vergangenheit aber immer ein Auge zugedrückt, weil der Überweg innerörtlich von Bedeutung ist. Wie es nun dort weitergehen soll, welche Pläne der neue Bürgermeister und die neue Gemeindevertretung haben, war dann doch am Mittwochabend für viele Einwohner interessant. Der Vertretung lag ein Beschlussvorschlag vor, wonach aus Gründen der Sicherheit der Holzoberbau von der Waschower Brücke abgebrochen werden sollte. Vorgesehen war das ebenso für die so genannte Jägerbrücke. Nach einer umfangreichen Diskussion und dem Hinweis von Bürgermeister Bernd Ankele auf einen Gesprächstermin mit Klaus Jarmatz vom Biosphärenreservat Schaalsee und Landwirtschaftsminister Till Backhaus schickten die Gemeindevertreter diesen Punkt wieder zurück in den Bauausschuss.

Das hat für den Augenblick den Vorteil, dass damit etwas Zeit gewonnen wurde. Zeit, die die Bürger noch haben, um die Brücke in Waschow nutzen zu können, ohne eine große Umleitung über die Landesstraße nehmen zu müssen. Wenn jetzt allerdings in absehbarer Zeit in Waschow nichts passiert, schließt über kurz oder lang die Gemeinde den Überweg vollkommen, indem der Holzoberbau abgerissen wird. Wie es mit der Lösung dieses Problems weitergeht, steht also noch nicht fest. Die Hoffnungen von Bürgermeister Bernd Ankele liegen im Zusammentreffen mit den beiden Verantwortungsträgern. Und die Waschower hoffen, dass endlich etwas passiert mit ihrer alten Brücke, die für sie nach wie vor ein Politikum ist.

 

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