Biosphärenbahnhof soll Radwanderer amlocken : Brahlstorf will mit "BB" für sich werben

Auf der neuen Erlebniskarte vom Amt Neuhaus-Flusslandschaft Elbe für Radwanderer gibt es den Biosphärenbahnhof  Brahlstorf schon. Etwas zu früh. Für ihn  soll erst eine Machbarkeitsstudie erarbeitet werden.
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Auf der neuen Erlebniskarte vom Amt Neuhaus-Flusslandschaft Elbe für Radwanderer gibt es den Biosphärenbahnhof Brahlstorf schon. Etwas zu früh. Für ihn soll erst eine Machbarkeitsstudie erarbeitet werden.

Auf der neuen Erlebniskarte vom Amt Neuhaus-Flusslandschaft Elbe für Radwanderer gibt es den Biosphärenbahnhof Brahlstorf schon. Etwas zu früh. Für ihn soll erst eine Machbarkeitsstudie erarbeitet werden.

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11. Januar 2013, 10:44 Uhr

Brahlstorf | Ist das erfolgversprechend? "BB" als Zugpferd für Touristen. Bei Brigitte Bardot mag da sicher niemand zweifeln. Die in der ganzen Welt bekannte Französin war, ist und bleibt ein Publikumsmagnet. Wie es scheint, gibt es auch für den Biosphärenbahnhof Brahlstorf durchaus Chancen, für eine einzigartige Landschaft mit einer bestaunens- und zugleich erhaltenswerten Flora und Fauna erfolgreich zu werben. Denn er ist auf der neuen Erlebniskarte für Besucher mit Stahlrössern im Amt Neuhaus-Flusslandschaft Elbe bereits als Orientierungspunkt vermerkt.

Ein wenig zu früh, wie Gerhard Wartmann meint. Sicher könnte sich der Bürgermeister gut vorstellen, mit "BB" für seine Gemeinde zu werben. Dieses Ziel haben sich Brahlstorf, das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-MV und der Landkreis Lüneburg auf ihre Fahnen geschrieben. Ob sich Brahlstorf tatsächlich als das erhoffte länderübergreifende Eingangstor für das Biosphärenreservat eignet, soll eine Machbarkeitsstudie untersuchen. Rund 75 000 Euro investieren die drei Partner dafür mit Hilfe von Fördermitteln der EU. Zum Ende dieses Jahres soll das Ergebnis vorliegen.

Werbung pur war der gelungene Versuch, einen Weltrekord zu knacken. 40 Konzerte gab der Musiker Colonel Reb Custer mit seiner Hamburger Band "Country Rail Roads" an der früheren Kleinbahnstrecke zwischen Brahlstorf und Neuhaus am 8. September. Das waren vier mehr, als die bisherigen Titelinhaber aus Köln vorgelegt hatten. Der Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde in der Kategorie Kunst und Unterhaltung folgt noch, erhöht aber schon jetzt den Bekanntheitsgrad von Brahlstorf.

Stolz ist Gerhard Wartmann im Rückblick auf 2012 auf die Photovoltaikanlage, deren Bau er als größten Erfolg bezeichnet. Rund 2,5 Millionen Euro steckte der Investor in die etwa 5000 Module mit einer Leistung von um die 1,5 Megawatt. Hier, wie auch in der aufstrebenden Laufschuhmanufaktur Lunge in Düssin, kündigen sich für die Gemeinde höhere Gewerbeeinnahmen an.

Schon deshalb will der Bürgermeister nicht von trüben Aussichten sprechen. Wie jede andere Kommune müssten sich auch die Brahlstorfer einschränken. Aber neue Projekte könnten in den nächsten Jahren mehr Geld in den Haushalt spülen.

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