zur Navigation springen

Neujahrsempfang der Elbestadt : Boizenburger wollen den Kurs halten

vom

Die erste große Veranstaltung der Elbestadt in 2012 war ein Erfolg. Knapp 300 Gäste folgten der Einladung zum Neujahrsempfang. Und der Abend hielt, was sich die Gastgeber von ihm erhofften.

svz.de von
erstellt am 23.Jan.2012 | 10:52 Uhr

Boizenburg | Die erste große Veranstaltung der Elbestadt in 2012 war ein Erfolg. Knapp 300 Gäste folgten der Einladung zum Neujahrsempfang, den die Kreissparkasse Mecklenburg-Schwerin unterstützte. Der Abend hielt, was sich die Gastgeber von ihm erhofften: Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie aus Verbänden und Institutionen gaben sich mit Mitstreitern aus dem kulturellen und sportlichen Leben in der Pausenhalle der Regionalen Schule "Rudolf Tarnow" ein Stelldichein.

Die Bürgervorsteherin Heidrun Dräger nutzte die Gelegenheit, um eindringlich für mehr Zusammenhalt, Miteinander und Füreinander zu werben. "Wenn wir uns gemeinsam immer wieder daran erinnern und unser Handeln daran ausrichten, haben wir die große Chance, auch unter schwierigeren Bedingungen das Beste für unsere Stadt zu erreichen", sagte sie in ihrer Festrede. Dies gelte in ganz besonderem Maße für das ehrenamtliche Wirken. Ohne die Menschen, die sich in ihrer Freizeit für andere Menschen einbringen, wäre die Gesellschaft ärmer, gäbe es weniger Vielfalt, soziale Wärme und positives Miteinander, betonte Heidrun Dräger. Darum sei es wichtig, immer wieder besonders positive Beispiele dieses "gelebten Bürgersinnes" vorzustellen und gebührend anzuerkennen. Das sollte später auf der öffentlichen Bühne geschehen. "Viele ,opfern’, ihre Zeit, damit andere eine gute Zeit haben", sagte die Bürgervorsteherin und dankte deshalb allen, die sich für die Elbestadt engagieren: in Handel und Handwerk, in den Feuerwehren, in Gewerkschaften und Parteien, in den Kirchen, in den Sport-und Kulturvereinen, in der Stadtvertretung und in den Verwaltungen, in allen anderen Vereinen, Institutionen und Initiativen und Bündnissen.

Bürgermeister Harald Jäschke betonte in seiner Ansprache, dass die Boizenburger alle Chancen haben, den in den letzten Jahren beschriebenen Kurs weiter zu halten, wenngleich sie vielleicht auch die eine oder andere Klippe mehr zu umschiffen haben. "Unser Schiff musste und muss dabei oft mit Windstille kämpfen, aber bislang waren wir in der Lage und zukünftig werden wir weiterhin in der Lage sein, in diesem Falle mit Motor - oder, wenn sich der Treibstoff ,Geld’ verknappt, Muskelkraft, mit der Kraft unserer Ideen und Initiativen also, unserem Ziel, diese, unsere Stadt lebens- und liebenswerter zu machen, immer näher zu kommen", sagte der Verwaltungschef. In seinem Rückblick erinnerte er an das Rekordhochwasser, der Pegel am Hafen zeigte am 23. Januar 2011 den noch nie da gewesenen Stand von 691 Zentimetern. Stolz sprach er darüber, dass es gelang, sämtliche so genannte freiwillige Angebote, wie z.B. Freibad, Bibliothek, Museum und Kino sowie die Zuschüsse für Sport, Kultur und sozialen Bereiche zu erhalten. In seinem Resümee ging er auch auf Investitionen ein, mit denen die Stadt ihre Infrastruktur verbesserte: der Ausbau des Klärwerkes, Arbeiten an Kanalisation und Straßen, die Sanierung des Stadthauses sind dafür nur einige Beispiele. Für dieses Jahr nannte er mit dem Beginn des Umbaus der einstigen August-Bebel-Schule zum Verwaltungszentrum eines der ehrgeizigen Vorhaben. Für das noch junge Jahr 2012 wünscht sich der Bürgermeister, dass das Engagement der Boizenburger nicht nachlässt, ja, eher zunimmt.

Wie sagte Heidrun Dräger, gelebter Bürgersinn verdient Anerkennung. Die Stadt würdigte besonderes ehrenamtliches Engagement mit der Verleihung der Ehrennadel und der Eintragung in das Goldene Buch. Geehrt wurden Karl-Heinz Köhncke von der SG Aufbau für seine sportlichen Verdienste und Astrid Wisser, die sich allgemein im Sozialen und im Speziellen vor allem für die Grundschule "Ludwig Reinhard" engagiert.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen