Amt Zarrentin : Boissow hat nun neuen Gehweg

Am Mittwoch wurde der 445 Meter neue Gehweg in Boissow unter die Lupe genommen.
Am Mittwoch wurde der 445 Meter neue Gehweg in Boissow unter die Lupe genommen.

Letzter Bauabschnitt startet 2016 / Stadt und Amt Zarrentin wollen um Lückenschluss von ungefähr 150 Metern bis zum Radweg kämpfen

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23. Juli 2015, 19:46 Uhr

Zarrentins Bürgermeister Klaus Draeger zeigt sich am Mittwoch in der neunten Tagesstunde ob des neuen Gehweges im Ort sichtlich erfreut. „Ich danke den Fördermittelgebern und bin als Zarrentiner froh, dass unsere Ortsteile so auch bedacht werden können. Mir liegt nur noch die Anbindung zum Fahrradweg am Herzen.“

Das Vorhaben sei Bestandteil des Maßnahmenplanes des Bodenordnungsverfahrens Boissow-Bantin und werde vom StALU Westmecklenburg mit Fördermitteln aus der öffentlichen Dorferneuerung gefördert, informiert Norman Thorn vom Sachbereich Tiefbau im Amt Amt Zarrentin die Runde. Auftragnehmer sei die Firma N & T Tief- u. Straßenbau GbR aus Wittenförden gewesen.

Die Gesamtkosten hätten sich auf etwa 105 000 Euro belaufen. An Fördermitteln konnten rund 68 000 Euro mit in die Herstellung eines 445 Meter langen und 1,50 Meter breiten Gehweges in Pflasterbauweise inklusive Beleuchtung eingebunden werden. 2014 sei der erste Bauabschnitt hergestellt worden. 2016 werde der letzte und dritte samt Buswendeschleife realisiert.

„Der Bau eines gemeinsamen Rad- und Gehweges von 2,50 Meter Breite wurde vom Straßenbauamt Schwerin seinerzeit abgelehnt, da die Landesstraße nicht die genügende Kfz-Belegung aufweise. Auch dem Lückenschluss zum Radweg an der K 10 / L 041 wurde vom Land Mecklenburg-Vorpommern nicht zugestimmt. Derzeit besteht also noch eine Lücke von ungefähr 150 Metern zwischen Gehweg und Radweg. Die Stadt und das Amt Zarrentin waren bemüht, im Zuge der Realisierung des Bauvorhabens den Lückenschluss zu realisieren. Wir werden darum kämpfen, brauchen aber auch noch etwas Geduld.“

Dann lobt Thorn die Termintreue der Akteure und die gute Zusammenarbeit aller Gewerke. Weiter kündigt der Fachmann an, dass wohl noch etwa 20 Poller zur Verkehrsberuhigung am neuen Gehweg installiert würden. „Schließlich soll er nicht als Straße zweckentfremdet werden. Das neue Bauwerk soll nicht zerstört und die Menschen, die es nutzen, auf ihm nicht gefährdet werden.“




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