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Hagenower Kreisblatt

18. Oktober 2017 | 13:19 Uhr

Boizenburg : Biosphärenamt wird aufgewertet

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Rechtliche Änderungen greifen mit Monatsbeginn / Neue Ausstellung auf Freigelände am Elbberg geplant

von
erstellt am 02.Feb.2015 | 14:51 Uhr

Personell hat das Biosphärenreservatsamt im vergangenen Jahr zugelegt. Dietlind Fischer als immer erreichbare Ansprechpartnerin und Mitarbeiterin im Bereich Regionalentwicklung und die beiden Ranger Volker Demmin und Burkhard Fellner verstärken das Team am Boizenburger Elbberg. Der Zuwachs passt gut zu dem starken Anstieg der Besucherzahlen und dem immer umfangreicher werdenden Jahresprogramm. Zudem gibt es eine wichtige rechtliche Änderung, die einen weiteren Ausbau der Ressourcen erst möglich gemacht hat.

Seit Sonntag, dem 1. Februar, ist aus dem „Amt für das Biosphärenreservat Schaalsee-Elbe“ das „Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe“ (BRA) mit der Zuständigkeit einer Unteren Naturschutzbehörde sowie Naturschutz-Fachbehörde für den Geltungsbereich des Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe M-V und wie bisher für das Biosphärenreservat Schaalsee geworden. Mit dieser Änderung sind die bisherigen Schutzgebietsverordnungen aufgehoben. Was nun gilt, lässt sich online nachlesen unter www.elbeta-mv.de/biosphaerenreservat.html.

Das „Gesetz über das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe Mecklenburg-Vorpommern“, über das im Vorfeld intensiv debattiert worden ist, war vom Landtag im Dezember vergangenen Jahres ohne Gegenstimmen verabschiedet worden. Es solle ein Grundstein für den dauerhaften Schutz und die nachhaltige Entwicklung der mecklenburgischen Elbregion sein, so das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz.

Am 16. Februar stellt Minister Till Backhaus das Gesetz auf einem offiziellen Termin im Biosphärenreservatsamt vor und gibt den Startschuss für die Bauarbeiten für eine neue Attraktion auf dem Elbberg. Auf dem Freigelände wird eine gemeinsame Ausstellung zum Thema Hochwasserschutz errichtet mit dem Titel „EinFlussReich“.

Unterstützt wird die Finanzierung unter anderem von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, der Allianz Umweltstiftung, der Sparkassenstiftung und der Stiftung Wald und Wild. Saniert werden zudem das Gebäude, in dem die inzwischen 16 Mitarbeiter des Amtes, davon sechs Ranger, untergebracht sind.

Dietlind Fischer freut sich, hier eine neue Aufgabe gefunden zu haben. Bisher war die Zarrentinerin bei einem internationalen Messeveranstalter in Hamburg als Koordinatorin tätig. Jetzt hier in der Region zu arbeiten und das mit einem so breiten Aufgabenspektrum genieße sie sehr, sagt sie. Derzeit sei sie überwiegend mit dem Verteilen der neuen Programme beschäftigt und unterstütze Dirk Foitlänger und Anke Hollerbach bei organisatorischen Aufgaben.

 

 


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