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Hagenower Kreisblatt

24. Oktober 2017 | 04:29 Uhr

Gallin : Bio-Landwirt mit Leib und Seele

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Jens Rasim, Chef der Gut Gallin GmbH, ist am Schaalsee groß geworden und liest heute gleich mehrere Bücher parallel

von
erstellt am 23.Okt.2015 | 14:23 Uhr

Er ist seiner norddeutschen Heimat treu geblieben, und macht heute das, was er schon immer tun wollte.

Jens Rasim aus Gallin ist Landwirt mit Leib und Seele. Mehr noch, er ist Bio-Landwirt. Als Geschäftsführer leitet er die Gut Gallin GmbH, an seiner Seite hat er seine Frau Peggy, und ein zwölfköpfiges Team von Mitarbeitern in der Feld- und Tierwirtschaft, im Grünen Schlachthaus und in der Vermarktung. Das Gut Gallin, im Jahre 1991 gegründet, ist ein Nachfolgebetrieb der LPG Tierproduktion Gallin und der LPG Pflanzenproduktion Zarrentin. Seit 1992 ist das Galliner Landwirtschaftsunternehmen Bio-Betrieb. Nach dem Landwirtschaftsstudium in Rostock ist Jens Rasim mittlerweile seit 20 Jahren im Betrieb und seit zehn Jahren selbstständig. Die Gut Gallin GmbH gehört mit zu den größten Bio-Betrieben in Deutschland. In der Bio-Wirtschaft sieht er die Zukunft der Landwirtschaft, weil sie nachhaltig ist. Und er sieht, dass der Bio-Markt weiter im Aufwind ist. Und in der Gemeinde Gallin engagiert er sich als Mandatsträger der „Freien Wähler“ als Gemeindevertreter.

Jens Rasim beantwortet Dieter Hirschmann von der SVZ die beliebten Fragen zum Wochenende.

Wie lautet Ihr Lebensmotto?
In der Ruhe liegt die Kraft.
Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Die Lieblingsplätze ändern sich im Laufe des Lebens. Im Moment favorisiere ich den Hochsitz an meiner Hirschwiese bei Nieklitz als meinen Lieblingsplatz. Weil ich dort Ruhe habe und so richtig abspannen kann.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Mit Stroh staken auf der LPG. Als 14-Jähriger habe ich in der LPG Lassahn bei der Ernte mitgeholfen. Da musste auf den gesamten Böden der Ställe das Stroh eingelagert werden. Und da standen wir als Bengels mit der Forke und haben das Stroh eingelagert.
Und wofür haben Sie es ausgegeben?
Ich habe damals auf ein Motorrad gespart. Zunächst bin ich aber mit einem SR II gefahren, den ich mir selbst aufgebaut hatte. Nach einer 150er-TS legte ich mir dann schließlich eine 250er-TS zu.
Wo findet man Sie am ehesten?
Auf dem Gut Gallin. Die meiste Zeit des Jahres bin ich leider im Büro, in der Erntezeit bin ich dann auf dem Mähdrescher. Und abends will ich eigentlich gar nicht gefunden werden.
Was stört Sie an anderen?
Unehrlichkeit, wenn Leute lügen und betrügen.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Wenn ich in die große Politik gehe, dann Michael Gorbatschow. Der hat es möglich gemacht, dass wir heute in Freiheit leben können, dass uns die Welt offen steht. Und persönlich schätze ich sehr meinen Opa Günter, den ich leider nie kennengelernt habe.

Den kompletten Beitrag finden Sie im e-Paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Sonnabend.

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