Fragen zum Wochenende : „Betrachte jeden Tag als ein Geschenk“

Stefan Kasischke beantwortet die Fragen zum Wochenende.
Stefan Kasischke beantwortet die Fragen zum Wochenende.

Der Mediziner Stefan Kasischke aus Hagenow Heide steigt in der Freizeit gern mal auf das Rad und sucht in der Familie sowie im Freundeskreis Mitstreiter für eine große Tour

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20. März 2015, 14:44 Uhr

Stefan Kasischke wollte schon immer Mediziner werden. Der Facharzt für Innere Medizin hat sich in Hagenow als hausärztlicher Internist niedergelassen. Er sieht sich selbst als sehr bodenständig an. Denn in Sichtweite seines Geburtsortes im Hagenower Krankenhaus befindet sich heute seine hausärztliche Praxis. Aufgewachsen ist der in Hagenow Heide Lebende in Lübtheen. Er besuchte die Erweiterte Oberschule in Hagenow und wurde danach zu seinem Wehrdienst eingezogen. Da sich Stefan Kasischke sehr für die Medizin interessierte und beabsichtigte, Medizin zu studieren, wollte er seine drei Jahre im Sanitätsdienst leisten, was ihm auch versprochen wurde. Das Leben geht andere Wege und er landete, wo nach dem alten DDR-Sprichwort Landmeer, Sandmeer und gar nichts mehr zu finden war, in Eggesin als Störfunker. Nach dem Studium an der Uni Rostock in der Zeit von 1985 bis 1990 zog es ihn wieder zurück zu seinen Wurzeln. Er arbeitete als Mediziner am Krankenhaus in Hagenow und ließ sich im Jahre 2003 als Hausarzt nieder. Er selbst sieht es als glückliche Fügung, dass er die Praxis vom Ehepaar Tiedcke übernehmen konnte. Sein Beruf ist für ihn Berufung, und als Hausarzt schätzt er insbesondere den größeren Anteil der sozialen Komponente, weil er in der Praxis manchmal ganze Familien, von Oma und Opa bis zum Enkel begleitet und mit ihnen Freude und Sorgen teilt. Stefan Kasischke beantwortet Dieter Hirschmann von der SVZ die Fragen zum Wochenende.

Wie lautet Ihr Lebensmotto?
Ich betrachte jeden Tag als ein Geschenk. Das hängt mit meinem Beruf zusammen, weil ich immer wieder erfahre, wie schnell ein Leben in Gefahr geraten kann.
Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Bei uns auf der Terrasse. Als Ausgleich für meine Arbeit kümmere ich mich im Garten um die Blumen. Wenn die Worte für den Tag erschöpft sind, empfinde ich es als sehr angenehm und entspannend, im Grünen zu sein und die Blütenpracht zu genießen. Ich bin aber auch sehr gern zur Zeit des Mittsommers an einem einsamen Fjord in Norwegen. Jedes Jahr fahre ich nach Norwegen, mit meiner Frau und Freunden sowie alle zwei Jahre mit einer Angeltruppe.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
In den Ferien als Schüler auf dem Bahnhof in Pritzier. Dort wurden aus dem Fahrzeugwerk Lübtheen die W- 50-Anhänger auf die Eisenbahnwagen verladen. Ich durfte die hölzernen Bremskeile anbringen, damit die Anhänger beim Transport nicht verrutschen.
Und wofür haben Sie es ausgegeben?
Für ein gebrauchtes Motorrad TS 125, das ich mir zusammen mit meinem Jugendweihegeld zulegen konnte. Meine Eltern wollten so ein gefährliches Hobby nicht finanziell unterstützen.
Wo findet man Sie am ehesten?
In meiner Praxis in Hagenow. Zum Leidwesen der Familie bin ich die meiste Zeit des Tages dort.
Was stört Sie an anderen?
Intoleranz in jeder Form und Unaufrichtigkeit.

Den kompletten Beitrag finden Sie im e-paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Sonnabend.


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