zur Navigation springen

Hagenow : Beschlossen: Jetzt "Tempo 30" in der City

vom

Jetzt ist es beschlossen: Hagenows kleine innerstädtische Tempo-30-Zone wird auf das gesamte Stadtzentrum ausgedehnt. Dafür stimmte am Donnerstagabend die Mehrheit der Hagenower Stadtvertreter.

svz.de von
erstellt am 20.Sep.2013 | 06:40 Uhr

Hagenow | Jetzt ist es beschlossen: Hagenows kleine innerstädtische Tempo-30-Zone wird auf das gesamte Stadtzentrum ausgedehnt. Dafür stimmte am Donnerstagabend die Mehrheit der Hagenower Stadtvertreter. Noch im Herbst gilt dann auf folgenden Straßen Tempolimit 30: Königsstraße (zwischen Park- und Hagenstraße), Poststraße, Hagenstraße (ab Königsstraße bis Heinckestraße), Heinckestraße (ab Feldstraße bis Lindenplatz), Bahnhofsstraße (ab Lindenplatz bis Robert-Stock-Straße), Fritz-Reuter-Straße und Uns Hüsung.

Wann genau die Schilder ausgewechselt werden, konnte Bürgermeisterin Gisela Schwarz am Donnerstag noch nicht sagen. Das hänge vom Baubeginn für den Durchlass an der Mühlenteichbrücke ab. Denn dafür müsse die Lange Straße fünf bis sechs Wochen voll gesperrt werden. Und mit der Einrichtung der notwendigen Umleitungsstrecke sollen auch gleichzeitig die neuen Tempo-30-Zonen markiert werden. Mathias Lidzba, zuständig für Ordnung und Verkehr, rechnet damit Ende Oktober. "Wir werden sämtliche Hauptstraßen- und Vorfahrtsstraßenschilder abbauen und mit Sonderschildern auf die neue Verkehrsregelung hinweisen. Damit auch die Verkehrsblinden die neue Situation erfassen."

Ab Herbst gilt dann im gesamten Innenstadtbereich Rechts vor Links. "Im Grunde genommen stehen dann hier nur noch die 30-Zonen-Schilder", sagt Stadtvertreter Detlef Schlüter (CDU). "Alle anderen Zeichen verschwinden." Schlüter, Vorsitzender des Bauausschusses und ehemaliger Kreisstraßenmeister, befürwortet die neue Regelung, die ja nur ein erster Schritt zur Umsetzung des Verkehrskonzeptes für Hagenow sei. "Hier liegt eine gute Planungsarbeit vor, die wir stufenweise Schritt für Schritt umsetzen müssen", sagte er auf der Stadtvertretersitzung.

Nächster Schritt sei nun der Rückbau der Reuter- und der Hagenstraße. Doch Schlüters Fraktionskollege Maik Baalhorn gibt zu bedenken, dass damit die Ampelflüchtlinge aus der Reuterstraße zurück auf die Feldstraße gedrängt würden. Die Feldstraße sei aber mit fast 10 000 Fahrzeugen am Tag eh schon völlig überlastet. Sein Vorschlag: Tempo 70 auf der Söringstraße. "Damit die Parkstraße entlastet wird und der Verkehr aus der Feldstraße besser abfließen kann." Zudem fordert Baalhorn von der Stadtverwaltung "mehr Nachdruck bei der Verkehrsbehörde für effektivere Ampelphasen in der Feldstraße." Unterm Strich aber gebe es nur eine sichere Lösung für das Verkehrsproblem, da sind sich Baalhorn und Schlüter einig: "Wir brauchen die Umgehungsstraße."

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen