Schwartow : Bereit für den Lauf

Vereinschef Hans-Bernd Dyrba (M.) mit seinen Helfern sowie den Ferienkindern und deren Hunden.
Vereinschef Hans-Bernd Dyrba (M.) mit seinen Helfern sowie den Ferienkindern und deren Hunden.

Hundesportler versprechen Stimmung in Schwartow.

svz.de von
12. Juli 2019, 05:00 Uhr

Der Hund ist der beste Freund des Menschen. Da gibt es für die Boizenburger Hundesportler und ihren Vorsitzenden des gleichnamigen Vereins, Hans-Bernd Dyrba, nichts zu rütteln. Warum das so ist, können interessierte Ferienkinder aus Boizenburg im Verlauf einer Woche in Schwartow erfahren. Das Jugendlager des Vereins bereichert seit Jahren den Ferienkalender der Elbestadt und ermöglicht, dass sich die jungen Frauchen und Herrchen und ihre Hunde etwas besser kennenlernen. Gehorsam und Geschicklichkeit stehen auf dem Programm.

Dass in diesem Jahr nur acht Teilnehmer im Alter von sechs bis 14 Jahren dabei waren, sorgte anfangs beim Veranstalter für ein wenig Enttäuschung, schließlich waren es in der Vergangenheit schon mehr als 30. Andererseits bot sich so für den Vereinschef und seine Helfer die Möglichkeit, noch intensiver auf die Paare einzugehen. Sie gaben ihren Schützlingen zwölf wichtige Tipps für den Umgang mit ihren Vierbeinern auf den Weg. So weiß beispielsweise jetzt auch Marie aus Boizenburg, dass sie ihrem Halfar lieber nicht das Fressen wegnehmen sollte. Und dass sie ihrer amerikanischen Bulldogge nicht zu tief in die Augen schauen sollte, weil der sonst denken könnte, es droht Gefahr sowie allgemein nicht vor Hunden wegrennen sollte, weil das möglicherweise ihren Jagdtrieb weckt.

„Den Kindern und den Hunden hat es sichtlich Spaß gemacht“, sagte am Ende ihre Mutter Nicole Weding. Sie lobte die Hundesportler für eine wirklich rundum gelungene Aktion. Das hörte Hans-Bernd Dyrba natürlich gern. Auch er zeigte sich zufrieden. Es gab keinen Stress unter den Hunden, und die jungen Kursteilnehmer seien mit Freude und Neugier eifrige Schüler gewesen. Er hofft, dass nach den Jugendlagern mal dieser und jener „hängenbleiben“ möge, um die Reihen des Vereins mit seinen rund 40 Mitgliedern zu verstärken.

Bei der 14-jährigen Hannah Bürger aus Schwarzenbek stehen die Zeichen dafür nicht schlecht. Sie machte bereits zum vierten Mal mit ihrem Mops Fili mit und war, wie ihre Mutter Maike verriet, wieder total begeistert. Auch die Hunderennen, die der Verein alljährlich auf seinem Gelände startet, waren für Marie und Fili ein Muss. Leider klappt es in diesem Jahr nicht. Familie Bürger ist am 3. August im Urlaub. Sonst wären sie hundertprozentig mit von der Partie gewesen. Der Mops belegte in seiner Starterklasse zwar immer nur den vorletzten Platz, trotzdem sei es für alle ein riesiger Spaß.

Den versprechen Hans-Bernd Dyrba und seine Mitstreiter auch für die Neuauflage. Wie er ankündigt, erwartet die Aktiven sowie die gern gesehenen Gäste eine unterhaltsame Rasanz auf zwei Beinen und vier Pfoten. Zuerst müssen bei diesem Lauf nämlich Frauchen oder Herrchen die 50 Meter lange Distanz bewältigen, bevor dann ihr Hunde starten. Die werden in verschiedene Größen und Altersstufen unterteilt. „Ein junger kleiner Mops hätte kaum eine Chance gegen eine Rennmaschine, wie etwa einen dreijährigen Schäferhund“, sagt Vereinsfreund Dietmar Sawatzki.

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