Sumte : Belegung erfolgt Schritt für Schritt

Einrichtungsleiter Jens Meier ist ein gefragter Mann.
Einrichtungsleiter Jens Meier ist ein gefragter Mann.

Ab heute fährt Shuttle-Bus zwischen Sumte und Neuhaus / Gestern war die Einrichtung mit 229 Menschen belegt

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06. November 2015, 07:45 Uhr

Am gestrigen Mittag waren in der Notunterkunft in Sumte 229 Flüchtlinge untergebracht. Etwa die Hälfte der Personen kommt aus Syrien, aber es sind auch Menschen aus Afghanistan, dem Irak, aus Iran, aus dem Kosovo, aus Algerien oder Montenegro dabei. „Insgesamt kommen die Menschen aus 19 verschiedenen Herkunftsländern“, erläuterte am gestrigen Mittag der Einrichtungsleiter, Jens Meier, einer immer noch großen Schar von Journalisten während einer Pressekonferenz in Sumte. Das sehr große Interesse auch überregionaler und ausländischer Pressevertreter schreibt er der „Psychologie der Zahlen“ zu (zunächst 1000 angekündigte Flüchtlinge in einem 100-Seelen-Dorf) und trägt dem Rechnung mit einem nun wöchentlich anberaumten Pressetermin.

Keine Dreherlaubnis im Haus selbst
Meier bittet um Verständnis, dass es keine Erlaubnis gibt, in den Räumlichkeiten, in denen sich die Flüchtlinge aufhalten, zu fotografieren oder zu filmen. „Es gab die Möglichkeit für Sie, das Haus anzuschauen, bevor die erste Belegung erfolgte. Unsere Aufgabe ist es nun, uns um die uns anvertrauten Menschen zu kümmern und sie zu versorgen.“

Zurzeit sei die Lage sehr entspannt. Die Kapazitäten, insgesamt 750 Menschen aufzunehmen, seien vorbereitet, so Meier. Als einziges Problem bezeichnete er den immer noch fehlenden Telefonanschluss, der voraussichtlich aber in den nächsten Tagen frei geschaltet würde. Unter den 229 Menschen befinden sich etwa 50 Kinder, darunter auch viele kleine Kinder. Die werden in einem extra dafür hergerichteten Raum betreut. Frauen und Kinder schlafen von den Männern getrennt. Es gibt in Sumte 14 Häuser, die versetzt alle an einen riesigen Gang anschließen. In einem Haus können bis zu 64 Personen einen Schlafplatz finden. Stellwände, die für ein wenig Privatsphäre sorgen sollen, sind bestellt, aber wurden bisher noch nicht geliefert

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Freitagsausgabe der SVZ.

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