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Feuerwehr Neuhaus : Beim Wettkampf wieder mit dabei

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Jahreshauptversammlung der Neuhauser Feuerwehr / Neue Wettkampfgruppe soll gebildet werden / Einsatzjahr verhältnismäßig ruhig

von
erstellt am 19.Jan.2015 | 13:43 Uhr

Als ruhig bezeichnete Ortsbrandmeister Christian Quast das vergangene Einsatzjahr 2014 in seinem Rückblick im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Neuhaus im „Hotel Hannover“. Zu insgesamt 18 Einsätzen mussten die Feuerwehrleute ausrücken. Jeweils neun Feuer galt es zu löschen und zu neun technischen Hilfeleistungen rückten die Kameraden aus. „Der Einsatz in Tripkau am 24. August war wohl der schwerste“, resümierte Christian Quast. Da hielten 1200 brennende Strohballen alle Einsatzkräfte in Atem.

Dass das Jahr ansonsten relativ ruhig verlief, dürfte den Brandschützern entgegengekommen sein, denn die Umrüstung aller Feuerwehrfahrzeuge mit Digitalfunk und die entsprechende Schulung der Feuerwehrmitglieder musste in 2014 geschultert werden. Bisher hätten etwa 85 Prozent der Neuhauser Feuerwehrleute eine Schulung durchlaufen, so der Ortsbrandmeister. Als Manko bezeichnete er die Tatsache, dass es nicht gelungen sein, eine Wettkampfgruppe zu bilden, die am Gemeindefeuerwehrtag in Stapel hätte teilnehmen können. Aber das soll eine Ausnahme gewesen sein.

Zurzeit tun 42 aktive Mitglieder ihren Dienst in der Feuerwehr Neuhaus. Der Altersdurchschnitt beträgt 35,8 Jahre, wie Quast zu berichten wusste. „Tendenz steigend“, so der Ortsbrandmeister.

Dafür, dass Kinder und Jugendliche nachwachsen, sorgen Kinderfeuerwehrwartin Mandy Puls und Jugendfeuerwehrwartin Konstanze Lüttmann und ihre Stellvertreter. Beide junge Frauen berichteten ausführlich über die vielen Aktivitäten des Nachwuchses. Zurzeit sind 15 Kinder in der Kinderfeuerwehr und 15 Jugendliche bilden die Jugendfeuerwehr.

Für die sozialen Aktivitäten zeichnet der Vorstand des Fördervereins verantwortlich. Vorsitzender Sebastian Pockrandt berichtete. Die Neuwahl des Vorstandes ging flugs über die Bühne Der alte Vorstand kandidierte erneut und alle waren damit sehr einverstanden. Kleine Geschenke gab es vom Ortsbrandmeister für Peter Schefe, der trotz seines Alters immer auf Abruf bereit stünde, für Sabine Nützel als „guter Seele“ und für Stephanie Morawetz, die seit geraumer Zeit in Rinteln lebt und dort Neuhauser Kameraden empfangen hatte. Zum Schluss noch etwas Gewusel. Jeder holte sich Urkunde und Medaille für den Hochwassereinsatz 2013 ab, die das Land vergeben hatte.

 

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