Girls-Day in Lübtheen : Bei Brüggen fällt der Startschuss

Teilnehmerinnen vom Girls-Day 2015 bei der aktiven Mitarbeit am Chassis-Montageband der Lübtheener Firma Brüggen.
Teilnehmerinnen vom Girls-Day 2015 bei der aktiven Mitarbeit am Chassis-Montageband der Lübtheener Firma Brüggen.

In Lübtheen beginnt am 28. April der Girls-Day auf Landkreisebene. Mädchen-Zukunftstag wird von Azubis organisiert und betreut

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16. März 2016, 05:00 Uhr

Schülerinnen ab der fünften Klasse stehen am Donnerstag, dem 28. April, im Fokus von Unternehmen, Betrieben, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Es ist ein Angebotstag nur für sie. Denn Mädchen erfahren am sogenannten Girls-Day mehr über ihre Perspektiven in den Bereichen Technik, Informatik, Handwerk und Naturwissenschaften.

„Sie lernen die Arbeitswelt in technischen Berufen und weibliche Vorbilder kennen. Wir erklären unsere Ausbildungsberufe an Stationen“, betont Ulrike Schweidt, bei der Brüggen Fahrzeugwerk & Service GmbH für den Personalbereich zuständig. Die derzeit 12 Azubis des ersten bis dritten Lehrjahres bereiteten den Girls-Day bereits sehr engagiert vor und würden die Interessenten schließlich auch betreuen und durch die Firma führen. Aktuell seien am Standort Lübtheen inklusive der Zeitarbeitnehmer 446 Mitarbeiter bei der Firma beschäftigt. Davon seien 40 weiblich und es gäbe insgesamt 21 Auszubildende. „Zehn Prozent der Mitarbeiter sind weiblich, bei den aktuellen Lehrlingen sind es 25 Prozent“, rechnet die junge Frau vor. Und denen stünden alle Bereiche im Unternehmen offen, wie beispielsweise die Lehre zur Lagerlogistik, Industriekauffrau oder Mechatronikerin. „Wir haben dieses Jahr besonders die Mädchen der siebten bis neunten Klassen im Blick. Im letzten Jahr konnten wir 31 Teilnehmer, 30 Mädchen und einen Jungen der siebten bis achten Klasse begrüßen“, erinnert sich Ulrike Schweidt.

„Wir sind stolz darauf, dass die Auftaktveranstaltung des Landkreises Ludwigslust-Parchim bei uns stattfindet“, freut sich Christian Saßmannshausen als Brüggen-Geschäftsführer. Die Mädchen könnten, wenn sie es wollten, sogar unter professioneller Betreuung mitarbeiten. Das Jessenitzer Aus- und Weiterbildungswerk werde den Transport sicherstellen und die sozialpädagogische Betreuung vor Ort wahrnehmen. „Wir haben für dieses Jahr die Teilnehmerzahl für den Girls-Day sogar auf 45 aufgestockt.“ Besonders freue man sich über Interessenten zwischen Dömitz, Dannenberg, Boizenburg, Schwerin und Ludwigslust, um nur einige zu nennen. „Wir unterstützen unsere Auszubildenden beispielsweise auch bei der Wohnungssuche“, so Saßmannshausen.

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