Hagenow Heide : Bauleute stehen in den Startlöchern

Großes Interesse zeigten die Besucher im Rathaussaal für die aktuellen Informationen zum Straßenausbau.  Fotos: Hirschmann
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Großes Interesse zeigten die Besucher im Rathaussaal für die aktuellen Informationen zum Straßenausbau. Fotos: Hirschmann

Straßenbauamt Schwerin, Stadt Hagenow und Versorgungsbetriebe informieren über den Ausbau der L 04 in Hagenow Heide

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13. August 2016, 05:00 Uhr

In den Hagenower Rathaussaal mussten am Donnerstagabend noch extra Stühle gebracht werden, weil das öffentliche Interesse größer als erwartet war. Neben den Anliegern der L04 und weiteren Einwohnern aus Hagenow Heide hatten offensichtlich auch Bürger aus Kuhstorf ein großes Interesse an dem Vorhaben.

Cornelia Theiß vom Straßenbauamt Schwerin informierte zunächst darüber, dass es sich bei dem Projekt um ein Gemeinschaftsvorhaben vom Straßenbauamt, Stadt Hagenow, dem Abwasserzweckverband und den Stadtwerken handelt. Auf einer Länge von 1,2 Kilometern wird in der Ortslage Hagenow die Landesstraße komplett ausgebaut, die Gesamtkosten liegen nach ihren Worten bei rund 2,3 Millionen Euro, wobei das Land einen Anteil von 1,8 Millionen Euro bereit stellt, Stadt und Verband teilen sich die anderen Kosten. Zudem holt sich die Stadt Hagenow einen Teil der kommunalen Kosten für die neue Straßenbeleuchtung von den Anliegern zurück. Als Hauptauftragnehmer hat die Firma Westa Straßen- und Tiefbau GmbH den Zuschlag erhalten, die Bauleute sind bereits vor Ort und bereiten die Baustelle vor. Am 5. September tritt die Vollsperrung in Kraft, die Bauarbeiten sollen aus heutiger Sicht im Juni 2018 abgeschlossen sein, erfahren die Anwesenden weiter.

Unterteilt sind die Bauarbeiten in drei Bauabschnitte. Begonnen wird nach Informationen des Planers Stephan Möller im Bereich des Pumpwerkes am Mittelweg, dann geht es abschnittsweise weiter vom Mittelweg bis zum Feldweg, wobei die große Eiche geschützt ist und stehen bleiben soll. Eine dritte Bauphase, die zeitlich für das kommende Frühjahr eingetaktet ist, erstreckt sich dann vom Feldweg bis zum Friedensweg. Der zweite Bauabschnitt umfasst nach seinen Worten den Bereich vom Friedensweg bis zum Mühlenweg und der dritte Bauabschnitt geht vom Mühlenweg bis zum Bauende.

Von der Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim war gestern auf SVZ-Nachfrage zu erfahren, dass am Beginn der Baustelle im Bereich des Mittelweges und am Ende der Baustelle in Richtung Kuhstorf jeweils eine Bushaltestelle eingerichtet wird. Gegenwärtig laufen die Vorbereitungen, damit am 5. September der Schülerverkehr reibungslos funktionieren kann. Die Umleitungsstrecke erfolgt über die K 22, Picher, Strohkirchen, Moraas, Kirch Jesar, Hagenow. (SVZ wird noch ausführlich berichten.)

Gegenwind erhielten Straßenbauamt, Planer und Kommune am Info-Abend im Hagenower Rathaus aus Kuhstorf vor allem für die Vollsperrung, die nicht gerechtfertigt sei und ohne Berücksichtigung der Interessen der umliegenden Gemeinden eingerichtet werde. Zudem sei die Option einer temporären Baustraße nicht ausreichend geprüft worden, hieß es weiter.

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