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Landgestüt redefin : Bauleute geben den Takt vor

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Im Landgestüt laufen derzeit die Sanierungen der großen historischen Gebäude / Fertigstellung in 2015

Bauleiterin statt Gestütsleiterin. Für Antje Kerber hat sich in diesen Wochen ihr Beruf gewaltig verändert. Und das liegt an den zahlreichen Baustellen, die auf dem Gestütsgelände in den vergangenen Wochen und Monaten entstanden sind. Die Gestütsleiterin jagt von einer Baustelle, von einer Beratung zur nächsten. „Landstallmeisterhaus“, „Rossarzthaus“, „Stall zum Inspektorhaus“, „Pferdestall 3“, schon die Namen der Bauten atmen die 202-jährige Geschichte des Gestütes. „Die Neubauten sind beendet, jetzt wird saniert“, nach diesem Motto ist das Land als Eigentümer des Landgestütes in die finale Etappe bei der fast vollständigen Sanierung und Wiederherstellung gestartet. Und die Aufgabe ist gewaltig, und sie wird dauern. Erst im kommenden Jahr sollen die wesentlichen Bauten fertig sein. Wer einmal in den historischen Bauten war, versteht, warum. Zum Beispiel das Landstallmeisterhaus. Das ist nicht nur in Planen und Gerüste eingehüllt, es ist auch im Innern komplett entkernt und ist an vielen Stellen nur noch ein Skelett aus Balken, Kellergewölben und Stützen. Alles muss Stück für Stück geprüft, oft ersetzt und eingebaut werden. Ein Neubau wäre einfacher und wohl auch preiswerter. Allein für das repräsentative Gebäude, in dem viele Jahre die Verwaltung des Gestütes saß, werden 4,157 Millionen Euro veranschlagt.

Einiges, das im vergangenen Jahr begonnen wurde ist auch schon fast fertig, wie die historische Pferdeschwemme. Dort müssen nur noch die Ein- und Ausläufe gegossen werden, damit die Pferde gefahrlos in ihr „Bad“ kommen. Auch der historische Pferdestall 3 in der Nähe des Einganges muss eigentlich nur noch den Maler sehen, bevor die ersten Pferde eingestallt werden können.

Die Baustellen überall schaden dem Betrieb auf dem Gestüt nicht, im Gegenteil. Sie verdeutlichen den enormen Fortschritt, der in den vergangenen Jahr erreicht wurde. Einiges können die Besucher schon direkt erleben, wie die neuen sandgebundenen Wege. Vorbei das Waten in Schlamm und Sand, zumindest in einem Teil des Landgestütes.

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erstellt am 25.Apr.2014 | 11:55 Uhr

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