Hagenow : Bauhof der Stadt startet in die grüne Saison

Marion Schefe, Marco Haufschild und Marco Rathsack pflegten gestern die Rabatten in der Parkstraße.  Fotos: dihi/privat
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Marion Schefe, Marco Haufschild und Marco Rathsack pflegten gestern die Rabatten in der Parkstraße. Fotos: dihi/privat

Nach der Winterbereitschaft geht es jetzt um die Pflege der Grünanlagen

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09. März 2016, 05:00 Uhr

Mit Hacke und Harke ausgerüstet haben die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes Marion Schefe, Marco Haufschild und Marco Rathsack gestern die Rabatten in der Parkstraße gepflegt. Der Bauhof der Stadt Hagenow hat von der Winterbereitschaft auf Frühlingsarbeiten umgeschaltet, dazu zählt die Pflege der öffentlichen Flächen. Denn bis Ostern, so der Chef der Truppe, Enrico Spanier, soll alles schick sein. Im vergangenen Herbst haben die städtischen Mitarbeiter rund 30 000 Blumenzwiebeln gesteckt, im Jahr zuvor waren es mehr als 20 000, die jetzt und in den kommenden Wochen u. a. als Krokusse, Narzissen und Tulpen, Hyazinthen ihre volle Blütenpracht zeigen. Wie Enrico Spanier im Gespräch mit SVZ weiter sagte, dürfe die Schnittperiode für Holz nur bis Ende Februar genutzt werden. Das betrifft speziell den Hecken- und Baumschnitt. „Wir führen die Holzarbeiten von November an über die Winterperiode bis einschließlich 29. Februar durch. Danach steht der Schutz der heimischen Tierwelt im Vordergrund. Um das Brutverhalten der Vögel nicht zu stören, müssen wir also bis zu diesem Datum fertig sein“, sagt Spanier im SVZ-Gespräch. So waren bis dahin mehrere Trupps des Bauhofes in verschiedenen Bereichen der Stadt und der Ortsteile mit Holzarbeiten beschäftigt, so u. a. in Scharbow und an der B 321 in Richtung Schwerin. Und dann ist da auch noch der Stadtwald, der zu pflegen ist. Aktuell besitzt die Kommune mehr als 400 Hektar Stadtwald rings um Hagenow, der von den beiden Forstwirten des Stadtbau-hofes bewirtschaftet wird. Der größte Bereich davon ist die allseits bekannte Bekow. „Mich als Leiter des Stadtbauhofes ärgert im Wald immer besonders, dass Menschen dort illegal Müll entsorgen, obwohl wir Schlagbäume aufgestellt haben. Da finden wir Asbest, alte Fässer, Reifen und Fernseher, Tüten mit Windeln, Koffer, Stühle und vieles mehr“, macht Enrico Spanier weiter deutlich. Bei einem Fund werde das Ordnungsamt verständigt, dass dann die weiteren Untersuchungen zu diesem Fall durchführt. „Und dann befassen wir uns natürlich mit unseren ursprünglichen Aufgaben, wie der Stadtreinigung, der Kontrolle der Verkehrsschilder. Und wir sind auch dabei, die unbefestigten Wege in den Ortsteilen zu schieben. Allerdings brauchen wir dafür regenfreies Wetter“, erzählt Enrico Spanier weiter. Außerdem bessern die Stadtarbeiter aufgetretene Frostschäden unter anderem auf dem Kietz oder in der Möllner Straße so gut wie es geht aus.

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