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Gleich mehrere historische Anlagen werden saniert : Bauboom auf dem Gestütsgelände

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"Stall 3", "Schwemme", Rossarzthaus nebst Stall und "Landstallmeisterhaus" - das sind Objekte, die derzeit im Gestüt Redefin entweder schon saniert werden oder wo der Baubeginn unmittelbar erwartet wird.

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erstellt am 26.Aug.2013 | 08:30 Uhr

Redefin | "Stall 3", "Schwemme", Rossarzthaus nebst Stall und "Landstallmeisterhaus" - das ist keine Streichliste sondern schlicht die Aufzählung der Objekte, die derzeit im Gestüt Redefin entweder schon saniert werden oder wo der Baubeginn unmittelbar erwartet wird. Ungeachtet der jüngsten Diskussionen über eine mögliche Tarifflucht des Landes bei den Beschäftigten in Redefin , wir an der faktischen Komplettsanierung des Gestütes weiter gearbeitet. Und das mit Hochdruck. Nicht zuletzt wegen der hier mit eingeplanten EU-Fördermittel gibt es einen strengen Zeitplan. So muss der Stall 3, er befindet sich gleich im Eingangsbereich bis zum ersten November unbedingt fertig sein. Aktuell ist erweckt das entkernte Gebäude den Eindruck eines Rohbaus. Allerdings eines, der mit viel Liebe zu historischen Details saniert wird.

Noch augenfälliger für jeden Besucher auf dem Gelände sind die Arbeiten an der historischen Schwemme, direkt vor dem alten Paradeplatz. Diese wird für gut 112000 Euro an vielen Stellen neu gebaut. Sie war undicht, die umgebenden Mauern von der Hainbuchenhecke dort arg in Mitleidenschaft genommen. Die Größte Freude bereitet Gestütsleiterin Antje Kerber jedoch ein Stall, den es nicht mehr gibt. "Nummer 5" war als solcher schon lange nicht mehr zu erkennen. Jetzt ist der einstige Schandfleck neben dem neuen Paradeplatz abgerissen, und mit einem Schlag erscheint dieser Bereich des Gestüts in ganz anderem Licht. Schon für die in wenigen Tagen beginnenden Hengstparaden hat das positive Folgen, weil sich die Tribünen und viele Stände ganz anders aufstellen lassen.

Buchstäblich mit den Hufen scharren die Verantwortlichen in Sachen Rossarzthaus mit dem dazugehörigen alten Stall. Auch für das mit Abstand größte Sanierungsprojekte, das Landstallmeisterhaus, wird noch für dieses Jahr mit dem Baubeginnen gerechnet. Sollt das alles so klappen, wäre damit das Gestüt in den vergangenen Jahren komplett saniert und in vielen Teilen neu gebaut worden. Investitionen, die von den Besuchern schon jetzt honoriert werden.

Angesichts der millionenschweren Investitionen muss sich der Gestütsbetrieb immer wieder die Frage nach den Einnahmen stellen lassen. Und hier spielen die Hengstparaden immer noch eine zentrale Rolle, ungeachtet der vielen anderen Veranstaltungen. Und auch ungeachtet davon, dass es statt der früher üblichen vier nur noch drei Paraden gibt. Mit etwa 5000 Sitzplätzen und den wieder im Angebot stehenden 800 bis 1000 Stehplätzen sind ab dem 15. September so maximal 18 000 Besucher möglich. Der Vorverkauf hat schon längst in ganz Norddeutschland begonnen. Im Programm selbst, so verspricht Kerber, wird es wieder viele Neuerungen geben. So wie auf dem Gestütsgelände auch.

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