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Hagenower Kreisblatt

22. November 2017 | 10:36 Uhr

Wittenburg : Baubeginn für Lehrgarten

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Wittenburger Imkerverein erhielt europäische Fördermittel. Jetzt geht es im neuen Imkergarten an die Arbeit

von
erstellt am 17.Apr.2016 | 21:02 Uhr

Bei diesen Temperaturen fliegen die ersten Bienen aus. Sie suchen Wasser für das Volk, das jetzt im Frühjahr allmählich erwacht. Die Winterruhe ist, wenn man überhaupt davon sprechen kann, auch für die Mitglieder des Wittenburger Imkervereins beendet. Sie starten in die neue Saison gleich mit einem anspruchsvollen Vorhaben. In der Dreilützower Chaussee soll ein Bienenlehrgarten mit einem Gartenhaus entstehen. Vor kurzem bekamen die Wittenburger Bienenfreunde dafür Leader-Fördermittel überreicht. Nun kann es losgehen, die Baufläche ist bereits beräumt. Wie es dazu kam, erläutert der Vereinsvorsitzende Manfred Bork: „Im Jahre 2010 beging unser Verein die 100-Jahr-Feier des Bestehens. Daraus hat sich ergeben, dass der Altersdurchschnitt der Mitglieder bei über 75 Lebensjahren lag. Deshalb haben wir eine Arbeitsgemeinschaft für junge Imker gegründet, die im Jahr 2011 ins Leben gerufen wurde“, erläutert der Vereinsvorsitzende im SVZ-Gespräch. In den ersten Jahren hatte Imkermeister Eichel aus Wittenburg die Betreuung der Schüler übernommen. Außerdem ist der Verein an die Stadt Wittenburg mit der Bitte herangetreten, ob die Möglichkeit besteht, in der Nähe des Gymnasialen Schulzentrums einen Garten zu bekommen, in dem die Imker einen Lehr- und Schaugarten vor allem für die Nachwuchsarbeit errichten können. Zunächst habe der Verein einen eigenen Garten in der Demmlerstraße unterhalten. Weil dort aber nach den Worten von Manfred Bork ein Baugebiet entstehen sollte, habe man sich mit Hilfe der Kommune um eine andere Parzelle bemüht. „Schließlich bekamen wir von der Stadt das Areal an der Dreilützower Straße zur Nutzung übergeben, und wir konnten dann Fördermittel beantragen. Daraufhin stellten wir im vorigen Jahr einen Förderantrag, der auch bewilligt wurde. Da wir als Imker in der Saison immer wenig Zeit haben, beantragten wir im vorigen Dezember einen vorzeitigen Baubeginn. Ende März erhielten wir dann die Fördermittelzusage, Anfang April war im Beisein von Bürgermeisterin Margret Seemann und Antje Witt vom Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt der offizielle Baubeginn. Und nun geht es richtig los“, freut sich der Vereinsvorsitzende über die europäischen-Fördermittel.

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