Wöbbelin : Bauarbeiten „in der Zeitschiene“

Minister Christian Pegel (2.v.l.) und Jörg Vogelsänger (3.v.l.) im Gespräch mit dem Ludwigsluster Bürgermeister Reinhard Mach.
Minister Christian Pegel (2.v.l.) und Jörg Vogelsänger (3.v.l.) im Gespräch mit dem Ludwigsluster Bürgermeister Reinhard Mach.

Minister aus Schwerin und Potsdam informierten sich gestern über Fortgang der A14-Arbeiten an der Nord-Süd-Verbindung

svz.de von
31. Juli 2014, 17:45 Uhr

Das Teilstück der Autobahn A 14 zwischen dem Autobahndreieck Schwerin und Grabow kann offenbar planmäßig bis Ende 2015 für den Verkehr freigegeben werden. Die Bauarbeiten an der Trasse seien in der „Zeitschiene“, sagte der Leiter des Straßenbauamtes Schwerin, Thomas Taschenbrecker, gestern bei einer Besichtigung der Baustelle. Bliebe es dabei, solle der gesamte Abschnitt bis Weihnachten nächsten Jahres übergeben werden.

Das künftige Autobahnkreuz, zu dem das derzeit gesperrte Autobahndreieck Schwerin ausgebaut wird, soll Taschenbrecker zufolge bereits zum Jahresende im Rohbau fertig sein. Der Chef des Schweriner Straßenbauamtes, das in Mecklenburg-Vorpommern für den Autobahnbau zuständig ist, informierte Verkehrsminister Christian Pegel (SPD) und dessen brandenburgischen Ministerkollegen Jörg Vogelsänger (SPD) vor Ort über den Fortgang der Arbeiten an der Nord-Süd-Verbindung.

Erleichtert äußerte sich Pegel über die Zusage des Bundes, die Finanzierung des Folgeabschnitts Grabow bis zur Landesgrenze Brandenburg fest im Bundeshaushalt zu verankern. Damit sei ein Stück „Ungewissheit“ weg, sagte der Minister auf SVZ-Anfrage. „Wir hatten längere Zeit die Sorge, dass wir einen Zeitraum haben werden, wo keiner weiß, wie es weiter geht, obwohl in Brandenburg und in Mecklenburg-Vorpommern ein Teil der Autobahn fertig ist.“ Jetzt könnte man ab sofort planen, „wie wir die Bauvorbereitung betreiben, um Ende 2014, Anfang 2015 Stück für Stück in die ersten Maßnahmen gehen und im nächsten Jahr auch die Trassenführung vorbereiten zu können“, betonte der Ressortchef.

Wann die vorbereitenden Arbeiten beginnen sollen und was alles dazu zählt, lesen Sie in der Freitagsausgabe des Hagenower Kreisblattes oder in unserem Epaper.




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