B 321 bei Warsow : Barfuß und verletzt nach Unfall geflüchtet

Das ausgebrannte Wrack des Pkw wurde nahe Warsow am frühen Nachmittag mit einigem Aufwand geborgen.
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Das ausgebrannte Wrack des Pkw wurde nahe Warsow am frühen Nachmittag mit einigem Aufwand geborgen.

Die flüchtigen Insassen nach Verkehrsunfall auf der B 321 nach stundenlanger Suche am Nachmittag nahe Parum durch Polizei gestellt

svz.de von
25. November 2014, 14:28 Uhr

Ein schwerer Verkehrsunfall auf der B 321 nahe Warsow hat am Dienstag zu erheblichen Behinderungen in der ganzen Region geführt und hat zudem noch einen groß angelegten Sucheinsatz ausgelöst. Gegen Mittag war ein aus Richtung Bandenitz kommender 3-er BMW mit zwei Insassen kurz vor Warsow von der Straße abgekommen. Das Auto überschlug sich, landete im nahen Wald und geriet in Brand. Die beiden Insassen flüchteten nach Zeugenaussagen zu Fuß vom Unfallort. Einsatzleiter Uwe Mathews leitete am Unfallort gestern gleich eine groß angelegte Suche nach den Flüchtigen ein. Zum Einsatz kamen dabei vier Suchhunde der Polizeiinspektion.

Nach stundenlangem Einsatz konnten die beiden Flüchtigen zwischen Parum und Dümmer gestellt werden, einer der Flüchtigen war barfuß. Beide sollten noch am Dienstag einem Arzt vorgestellt werden. Von dem  hartnäckigen Sucheinsatz der Polizei seien beide überrascht gewesen. Nur einer hatte Papiere bei sich. Die Polizei nimmt an, dass die beiden Verdächtigen in Richtung Schwerin unterwegs waren. Zwischenzeitlich hatte die Feuerwehr Pampow das in Straßennähe brennende Auto gelöscht. Zudem beteiligten sich die Feuerwehrleute an der Suche im Nahbereich.

Durch den Unfall, den Feuerwehreinsatz und die Suchmaßnahmen war der Straßenverkehr zwischen Schwerin und der Autobahn A 24 erheblich beeinträchtigt, es kam zu erheblichen Staus, auch wenn der Verkehr später wechselseitig an der Unfallstelle vorbeigeleitet wurde.

Gegenwärtig ist noch völlig unklar, warum die Insassen nach dem Überschlag und der anschließenden Karambolage mit einem Baum plötzlich verschwunden sind. Unterdessen brannte der in Schwerin auf einen Litauer  zugelassene Unfallwagen, ein BMW, aus.

Das Fahrzeugwrack wurde am frühen Nachmittag unter einigem Aufwand geborgen. Nach SVZ-Informationen  gibt es Zeugenberichte, die von einer sehr aggressiven Fahrweise der BMW-Insassen kündeten und das kurz vor der späteren Unfallstelle. Die Polizei geht davon aus, dass das Unfallfahrzeug mit deutlich zu schneller Geschwindigkeit unterwegs war.  Am Abend stellte sich nach Informationen unserer Zeitung heraus, dass der mutmaßliche Fahrer trotz Flucht immer noch erheblich alkoholisiert war. Der Mitfahrer hat einige Rippenbrüche erlitten.

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