Das Ende einer Brücke : Bagger knabbert Autobahnbrücke weg

Mit einer Kraft von rund 150 Tonnen in den Backenspitzen „beißt“ die Abbruchschere zu und trägt die alte Brücke nach und nach ab.
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Mit einer Kraft von rund 150 Tonnen in den Backenspitzen „beißt“ die Abbruchschere zu und trägt die alte Brücke nach und nach ab.

Bauarbeiter schieben am Wochenende Nachtschichten, um Bauwerk über der Autobahn 24 abzureißen / Neues Kreuz entsteht in der Nähe

svz.de von
08. Dezember 2013, 19:01 Uhr

Mit einem dumpfen Knarzen pressen sich die Greifbacken der riesigen Zange in den Beton. Der Bagger neigt sich leicht nach hinten, dann nach vorn und wieder nach hinten. Doch der Stahlbeton des Brückenüberbaus gibt nicht nach. Die hydraulische Abbruchschere öffnet sich und beißt einen halben Meter entfernt wieder zu. Der Baggerarm drückt nach oben und nach unten, dann löst sich ein Brocken aus dem Überbau der Brücke. Das tonnenschwere Teil stürzt mehrere Meter nach unten – doch es landet weich. „Um die Fahrbahnen zu schützen, wurde eine rund einen Meter starke Schicht aus Sand aufgeschüttet“, erklärt Dirk Dannenberg, Bauleiter vom Straßenbauamt Schwerin. Von der Seite rollt ein weiterer Bagger heran, der das Betonstück greift und ein paar Meter weiter wieder abwirft. „Der Schutt bleibt zunächst im Baufeld und wird erst nach Ende der Abrissarbeiten abtransportiert“, so Dannenberg. „Die Zeit drängt. In elf Stunden soll der Verkehr hier wieder rollen.“

Der Abbruch der Brücke, die die A 14 am Dreieck Schwerin nahe Dreenkrögen über die A 24 geführt hatte, läuft in mehreren Phasen. Möglich ist das, weil das 1984 aus Fertigteilen errichtete Bauwerk eine Vier-Feld-Brücke ist – für jede Richtungsfahrbahn der A14 eine selbstständige Teilbrücke mit zwei Feldern. Nachdem vor Tagen bereits äußere Teile abgerissen worden waren, folgen nun die vier Felder, die sich direkt über der A 24 befinden. Dafür war die A 24 am Freitagabend, 20 Uhr, in Richtung Hamburg voll gesperrt worden. In Richtung Berlin rollt der Verkehr – mit begrenzter Geschwindigkeit – weiter.

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