Wittenburg : Ausgabestelle öffnet ihre Türen

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Alte Markthalle soll Begegnungsstätte für Flüchtlinge werden. Spendenbereitschaft in der Gemeinde groß

svz.de von
16. September 2015, 11:50 Uhr

Noch sind die einzelnen Regale sperrlich bestückt, doch bis zum Wochenende sollen sie sich noch kräftig füllen, und zwar mit Kleidungsstücken, Hygieneartikeln, Spielzeug und Kuscheltieren. Seit wenigen Tagen sammeln ehrenamtliche Helfer der evangelischen Kirche, der katholischen Kirche und der Stadt Wittenburg Kleider- und Sachspenden, um die aktuell 67 in Wittenburg untergebrachten Flüchtlinge mit dem Nötigsten zu versorgen.

Am Sonnabend von 15 bis 17 Uhr haben die Flüchtlinge dann zum ersten Mal die Möglichkeit, sich in der zentralen Ausgabestelle in der alten Markthalle mit dem Notwendigsten auszustatten. Damit sie in dieser Situation nicht auf sich allein gestellt sind, stehen ihnen zehn bis 15 englisch sprechende Helfer beratend zur Seite. „Es wird wahrscheinlich darauf hinauslaufen, dass jeder ein Paar Hosen, einen Pullover und ein paar Schuhe erhält, wenn wir die passenden Größen da haben“, erklärt Mitorganisatorin und ehrenamtliche Helferin Petra Grimm.

Doch die ehrenamtlichen Helfer sowie die Mitarbeiter des Landkreises hoffen auf weitere Spenden, um auch in den kommenden Wochen und vielleicht sogar Monaten, die in Wittenburg untergebrachten Flüchtlinge unterstützen zu können. Zu diesem Zweck hat die Stadt ein regelrechtes Netzwerk mit Hagenow, Zarrentin und Ludwigslust aufgebaut, um sich bei Bedarf mit Spenden austauschen zu können.

Aktuell mangelt es der Ausgabestelle vor allem an Lagermöglichkeiten, wie Regalen und Tischen, aber auch die Kleidung für jüngere Leute und Teenager ist knapp.

Doch auch wenn die Stadt Wittenburg für die zentrale Ausgabestelle die alte Markthalle zur Verfügung stellt, können dort keine Spenden angenommen werden, da die verantwortlichen Helferinnen und Helfer nicht zu jeder Zeit vor Ort sind. Aus diesem Grund bittet Bürgermeisterin Dr. Margret Seemann darum, Kleider- und Sachspenden bei der evangelischen Kirche, der katholischen Kirche oder den örtlichen Behörden der Stadt Wittenburg abzugeben.

Die Wittenburger Bürgermeisterin und ihre zahlreichen Helfer hoffen, dass die alte Markthalle bald von einer zentralen Ausgabestelle für Kleider- und Sachspenden zu einer Begegnungsstätte für Flüchtlinge wird. Aus diesem Grund sind auch größere Spenden wie Möbel gern gesehen.

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