Ausflug ins Reich der Kräuterhexe

<strong>Die jüngsten Besucher im englischen Landschaftsgarten konnten sich in alten Handwerkskünsten </strong>wie  beispielsweise dem Wipp-Drechseln oder  dem Arbeiten mit der Ziehklinge versuchen. Unterstützung bekamen sie dabei natürlich von den Erwachsenen. <fotos>Thorsten Meier</fotos>
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Die jüngsten Besucher im englischen Landschaftsgarten konnten sich in alten Handwerkskünsten wie beispielsweise dem Wipp-Drechseln oder dem Arbeiten mit der Ziehklinge versuchen. Unterstützung bekamen sie dabei natürlich von den Erwachsenen. Thorsten Meier

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28. Oktober 2012, 09:24 Uhr

Dammereez | "Es hat nicht nur Tradition, sondern ist mittlerweile eine kulturelle Institution. Das romantische Ambiente tut ein Übriges", schwärmt Dirk Foitlänger. Der junge Mann gehört mit zum Organisationsteam des mittlerweile landauf und landab beliebten "LaubFeuers", das am vergangenen Sonnabend etwa 1900 Besucher nach Dammereez in den englischen Landschafts-park lockte.

Nunmehr zum neunten Mal in Folge hatten der Förderverein Dammereezer Park mit den beiden Schutzgebietsverwaltungen sowie Fördervereinen der Biosphärenreserveate Flusslandschaft Elbe-MV und Schaalsee ins Revier der Kräuterhexe geladen, die den Besuchern dafür Geschichten aus dem Feenland zum Besten gab. Inmitten uralter Baumriesen, die rund sechs Hektar große botanische Kostbarkeit wurde zwischen 1800 und 1830 angelegt, wurde das Menschengetümmel immer umfangreicher. Ein regionaler Markt mit vielen Köstlichkeiten sowie das bunte Rahmenprogramm und die vorsorglich verteilten Feuerkörbe sorgten dafür, dass trotz der abendlichen Kühle niemand frieren, hungern oder gar dursten musste. "Die Besucher kommen aus der gesamten Region, sogar aus Lübeck und Lüneburg", freut sich Dirk Foitlänger. Ihm zur Seite steht beim Auf-die-Beine-stellen dieser Veranstaltung Hans-Henning Petersen. Er ist der Vorsitzende des Fördervereins Dammmereezer Park, der bereits seit 1998 existiert. "Trotz des Regens und der Schneeschauer ist das heute eine tolle Beteiligung", frohlockt der junge Mann und beschwört die Gemeinsamkeit, die aus diesem Miteinander von Besuchern und Akteuren erwachse. Diese Manpower komme letztendlich dem Park zugute. "Nach Abzug aller Kosten, dienen die Erlöse der Erhaltung und Pflege des Parks sowie unserer Vereinsarbeit", erklärt Petersen, der zusammen mit Dirk Foitlänger bereits mitten in den Planungen zum 10. "LaubFeuer" steckt.

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