zur Navigation springen
Hagenower Kreisblatt

22. November 2017 | 00:28 Uhr

Boizenburg : Aus Liebe zu den Tieren

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Katharina Wiener will mit Partnern aus Politik und Wirtschaft Boizenburg von seiner Katzenplage befreien

von
erstellt am 19.Mai.2015 | 16:10 Uhr

Dass sie sich nicht einmischen würde, das kann man der jungen Tierärztin nun wirklich nicht vorwerfen. Die CDU-Stadtvertreterin gilt als hartnäckige Fragerin, die keinem Thema ausweicht und auch schon mal die Kollegen in der eigenen Fraktion nervt.

Jetzt aber steht die Katharina Wiener mit einem Projekt vor dem Durchbruch, das Boizenburg von einer wichtigen Plage befreien könnte, der Katzenplage. Die ist nicht neu und auch kein Boizenburger Spezialproblem, nahezu alle Städte und Gemeinden kämpfen mit der oft ungebremsten Vermehrung der kleinen „Tiger“. Und es gibt nur eine wirksame und ethisch vertretbare Methode, dem Thema beizukommen, die Kastration.

Doch die ist nicht billig, kostet bei einem weiblichen Tier gerne mal 100 Euro und wird daher von vielen Tierfreunden gemieden. Denen möchte Tierärztin Wiener, die derzeit selbst sechs Katzen in Obhut hat, zumindest die Schwellenangst nehmen. Mit Gutscheinen zu je 20 Euro, finanziert zur Hälfte aus eigenen Mitteln und durch eine Spende der Raiffeisenbank. Mit entsprechenden Plakaten soll in diesen Tagen auf die Aktion aufmerksam gemacht werden. „Ein kleiner, ungefährlicher Eingriff bei ihrer Katze hilft sehr gegen die Verelendung von Artgenossen“, steht auf dem Plakat.

Indirekter Unterstützer der Aktion, die in den kommenden Tagen anlaufen soll, ist auch die Stadt Boizenburg, die dem Projekt per Spendenbescheinigung Gemeinnützigkeit attestiert hat. Die 33-jährige Katharina Wiener hat nicht die Illusion, dass sich mit den Gutscheinen das Problem schnell lösen ließe. Sie will auf das Problem aufmerksam machen, sensibilisieren. Denn der Tiermedizinerin ist schon klar, dass es viele Menschen gibt, die einen derartigen Aufwand für viel zu groß halten und die Probleme einfacher aber auch brutaler lösen wollen.

Doch die unkontrollierte Vermehrung der Haustiere lässt sich ohne Kontrolle schwer bis gar nicht bremsen.

Den kompletten Beitrag finden Sie im e-paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Mittwoch.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen