Schildfeld : Aus einer Idee wurde Tradition

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Der Weihnachtsmarkt in Schildfeld steigt am 15. Dezember und erfreut sich immer größerer Beliebtheit.

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12. Dezember 2018, 10:47 Uhr

So langsam nimmt das kleine Weihnachtsdorf auf dem Schildfelder Forsthof Gestalt an. Schließlich ist es auch nicht mehr lange bis zum 15. Dezember. Dann beginnt der Weihnachtsmarkt auf dem romantischen Forsthof. Dieser erfreut sich in der Region immer größerer Beliebtheit und auch Forstamtsleiter Jörg Stübe kann es kaum erwarten, bis am Sonnabend vor dem dritten Advent um 9 Uhr der Startschuss gegeben wird. „Die Buden haben wir schon im Laufe der Woche aufgebaut. Jetzt werden sie durch die Aussteller so langsam mit Leben gefüllt“, erzählt der Förster.

Dabei erinnert er sich noch gut daran, wie dieser Weihnachtsmarkt eigentlich entstand: „Das muss jetzt um die 19 Jahre her sein. Da hatten wir die Idee, unsere Weihnachtsbäume an einem zentralen Ort zu verkaufen.“ Zuvor war jeder Revierförster damit beschäftigt, das Weihnachtbaumgeschäft alleine für sich abzuwickeln. „Das kostete natürlich, auch wenn man es gerne macht, jedem einzelnen Zeit. Da dachten wir uns, das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden zu können“, beschreibt Stübe die Initialzündung zu dem Markt. „Dann war der Schritt, neben den Bäumen auch noch andere Sachen anzubieten, natürlich nur noch ein kleiner“, fährt Stübe fort. Hierbei hatte der Markt, der zu den ersten in der Region gehörte, der auf einem Forsthof abgehalten wurde, auch in andere Hinsicht eine gewisse Vorreiterrolle. „Wir haben im Zuge des Marktes auch das Konzept entwickelt, Wildbret anzubieten“, sagt der Forstamtsleiter. Seither steht Schildfeld auch immer für das Angebot von Wildspezialitäten.

Doch bei all diesen Erfolgen ist immer noch eines im Vordergrund: „Es soll ein schöner kleiner Markt sein und bleiben.“ Deshalb setzen die Verantwortlichen auch immer auf eine Mischung aus neuen und alten Ausstellern. Um die 50 seien es in diesem Jahr. Auch Schulklassen würden ihre Bastelarbeiten anbieten. „Die Weihnachtsbäume spielen aber natürlich noch immer eine große Rolle“, weiß Jörg Stübe. Doch auch hier agieren er und seine Mitarbeiter immer mit Bedacht. So mögen sich die rund 1500 Bäume, die auch in diesem Jahr angeboten werden, zunächst viel anhören. „Wir haben aber bereits eine gewisse Erfahrung und wissen, dass fast all diese Bäume auch einen Platz in einer warmen Stube finden werden“, berichtet der Forstamtsleiter. Er und seine Mitarbeiter setzen hierbei auf eine Vielfalt aus Nordmanntanne, Fichte und anderen Nadelbäumen. Sie seien dabei komplett aus dem Bestand des Forstamtsbereiches, so dass die Organisatoren auch damit werben, dass ihre Gehölze vollkommen frei von Chemie seien.

Womöglich ist das Zusammenspiel all dieser Faktoren das Geheimnis des Erfolges des Weihnachtsmarktes. Vor allem ist es jedoch der Mut, etwas Neues zu wagen, der auch in diesem Jahr das kleine Winterdorf in Schildfeld zu einem Erfolg machen soll.

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