Lübtheen : Aufklärung mit Fakten und Humor

Die Kapelle „Storchkraft“ musiziert während des Schulfestes.
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Die Kapelle „Storchkraft“ musiziert während des Schulfestes.

Projekt „WarmUp!-Jugendkultur für Demokratie an Lübtheener Lindenschule / Workshops zu Mode, Musik und Internet

svz.de von
09. April 2015, 15:43 Uhr

Gemeinsam mit der satirischen Anti-Nazi-Initiative „Storch Heinar“ hat die Mecklenburger AnStiftung gestern ihr Schulprojekt „WarmUp! – Jugendkultur für Demokratie“ an der Lindenschule Lübtheen gestartet. Die Klassen acht bis zehn konnten sich an Workshops zu den Themen Mode, Musik und soziales Web beteiligen. Zum Abschluss gab es ein kleines Fest für alle Schüler.

Ziel des Projektes sei es, junge Menschen über die wirklichen Motive und scheinbaren Verlockungen rechtsextremer Subkultur aufzuklären, sagt Projektkoordinator Jacob Przemus. „Wir versuchen mit den Workshops, die Teilnehmer dafür zu sensibilisieren, dass die rechtsextreme Szene mit Dresscodes, Strategien im Internet und Musik versucht, ein Lebensgefühl und echte Politik zu vermitteln, ergänzt sein Kollege Julian Barlen.

Den Kontakt zwischen der Lindenschule und der Mecklenburger AnStiftung hatte ein Schüler hergestellt. Ihn hatten rechtsextreme Einflüsse in seiner Stadt gestört. Er sah Handlungsbedarf und schrieb an die Initiatoren von „Storch Heinar“, den Projektpaten der AnStiftung. Die Institution wandte sich an Schulleiter Andreas Cordt, der grünes Licht für den Projekttag gab. „Wir als Schule machen vom Lehrplan her schon viel in Sachen Demokratie. Als wir vom Vorschlag des Schülers hörten, das Projekt nach Lübtheen zu holen, haben wir uns gesagt, dass machen wir.“

Es sei ideal, wenn in der Schülerschaft der Wunsch bestehe, darüber zu diskutieren, wie man miteinander umgehen und sich politisch positionieren möchte, betont Julian Barlen. „Mit dem Projekt schaffen wir den Raum, sich über diese Themen auszutauschen. Unser Grundsatz ist, dass die absolute Mehrheit der Schüler für demokratische Werte zu gewinnen ist. Wir wollen sie darin bestärken, auch andere mitzunehmen“, fügt er hinzu.

„WarmUp!“ soll an der Lindenschule „keine Eintagsfliege“ bleiben, wie Schulleiter Cordt versichert. Die Schule wolle eine Fortsetzung des Projekts .

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