Vellahn : Aufgeklärt: Hirsch-Dieb ermittelt

So lag der Achtender am Straßenrand. Die Kripo in Boizenburg hat jetzt den Fall aufgeklärt. Ein Wilddieb aus der Region Boizenburg wurde als Tatverdächtiger ermittelt.  Fotos: privat
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So lag der Achtender am Straßenrand. Die Kripo in Boizenburg hat jetzt den Fall aufgeklärt. Ein Wilddieb aus der Region Boizenburg wurde als Tatverdächtiger ermittelt. Fotos: privat

Kriminalpolizei macht Tatverdächtigen aus Region Boizenburg dingfest / Kennzeichen eines Pkw-Anhängers führte auf die richtige Spur

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01. Dezember 2014, 09:47 Uhr

Keine sechs Stunden lag der tote Hirsch am 25. September an der B 5 bei Vellahn, dann war er verschwunden, gestohlen von Wilddieben. Jetzt ist der Fall aufgeklärt. Eigentlich sollte Jagdpächter Rudolf Bardowicks aus Bardowik den Achtender waidmännisch entsorgen. Doch dazu kam es nicht.

Die Kripo aus Boizenburg hat den Dieb dingfest gemacht, der Fall sei abgeschlossen und an die Staatsanwaltschaft übergeben, heißt es von Kriminalhauptmeister Jürgen Behnke.

Rückblick: Am 25. September kam es auf der Bundesstraße 5 bei Vellahn zu einem Wildunfall (SVZ berichtete). Kurz vor sechs Uhr rannte ein Achtender in einen Pkw. Der Hirsch überlebte nicht und sollte vom zuständigen Jagdpächter abtransportiert werden. In den Mittagszeit lag das mehr als 200 Kilogramm schwere Tier nicht mehr an der Unfallstelle. An der stark befahrenen Bundesstraße wollen mehrere Zeugen gesehen haben, wie das Tier abtransportiert wurde.

Die Boizenburger Kriminalpolizei hat in diesem Fall ermittelt. „Aus unserer Sicht ist der Fall geklärt, nicht zuletzt auf Grund verschiedener Hinweise“, sagte der ermittelnde Kripo-Beamte Jürgen Behnke. Der Polizei war nach seinen Worten das Kennzeichen eines Pkw-Anhängers bekannt, mit dem der Hirsch abtransportiert wurde. Dieses Kennzeichen gab schließlich den entscheidenden Anstoß zur Aufklärung. „Der Tatverdächtige kommt aus der Region Boizenburg. Er hat sogar noch versucht, einen Zeugen zu einer Falschaussage anzustiften. Wir übergeben die Sache nun an die Staatsanwaltschaft“, sagte Behnke.

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