Grenzöffnung Darchau : Auf Terrasse des Elbcafés an 25. November erinnert

Mitglieder des Stapeler Posaunenchors auf der Terrasse des Elbcafés.
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Mitglieder des Stapeler Posaunenchors auf der Terrasse des Elbcafés.

Stapeler Posaunenchor hatte eingeladen, der Grenzöffnung am Zaun in Darchau und der ersten Fährfahrt zu gedenken

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26. November 2014, 12:48 Uhr

Trotz einer fürchterlichen Nebelsuppe hatten sich etwa 80 Menschen auf den Weg nach Darchau zum Elbcafé gemacht, um sich am Dienstagabend daran zu erinnern, dass genau vor 25 Jahren an dieser Stelle das Tor im Grenzzaun geöffnet wurde und man endlich wider mit einer Fähre auf die gegenüberliegende Seite der Elbe fahren konnte. Auch hier, wie wenige Tage zuvor in Bitter/Herrenhof, standen die Menschen in beißender Kälte und warteten lange. Auch hier spielte ein Posaunenchor und unterstütze die Forderungen der Bürger durch unermüdliches Spiel. Die Mitglieder des Stapeler Posaunenchors standen auf der Terrasse der Familie von Rautenkranz. Frank Wein, der jetzige Leiter des Posaunenchors war damals schon mit dabei und erinnerte sich an kalte Hände und Füße und Instrumente, die fast an den Lippen fest froren. Auf seine Initiative hin wurde diese Veranstaltung organisiert.

Bürgermeisterin Grit Richter war vor 25 Jahren zusammen mit ihrer Familie unter den Wartenden. Sie sprach in ihrer Rede von Dankbarkeit über die Geschehnisse, erhob aber auch an dieser Stelle wieder die Forderung nach einer Brücke, damit die Einheit endlich ganz vollendet würde. Die Menschen standen auf dem Deich mit Blick zur Terrasse und erlebten bei den Liedern des Posaunenchors und mit heißen Getränken vom Elbcafé ein schönes Miteinander.

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