Zarrentin : Auf neuen Kurs eingeschworen

Hermann Cechini (r.) vereidigte als Alterspräsident des Abends Marko Schilling zum neuen Amtsvorsteher. Dieser hatte in einer offenen Wahl sieben von zehn Stimmen für sich gewinnen können.  Fotos: Thorsten Meier
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Hermann Cechini (r.) vereidigte als Alterspräsident des Abends Marko Schilling zum neuen Amtsvorsteher. Dieser hatte in einer offenen Wahl sieben von zehn Stimmen für sich gewinnen können. Fotos: Thorsten Meier

Zarrentins Amtsausschuss wählte Marko Schilling zu altem, neuen Amtsvorsteher/Matthias Thees und Philipp Groteloh sind Stellvertreter

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02. Juli 2014, 16:00 Uhr

Symbolcharakter sollen sie haben, die kleinen hölzernen Modellboote, die für jeden Teilnehmer der konstituierenden Sitzung des Amtsausschusses am Dienstagabend als Geschenk auf dem runden Tisch bereitstanden. Liebevoll gebastelt hatten sie die Mitarbeiter des Lebenshilfewerkes Mölln-Hagenow-Kneese.

Die schmucken Segler stehen für einen neuen Kurs, den man einschlagen wolle, sagte Marko Schilling, der an diesem Abend im kleinen Saal des Klosters sieben von zehn Stimmen auf sich als alten, neuen Amtsvorsteher vereinen konnte. Vorgeschlagen worden war er von Klaus-Dieter Müller, Gallins Bürgermeister, der seine bisher gute Arbeit würdigte und lobte. Klaus Marmulla aus Vellahn, Mitglied des Amtsausschusses, nannte Mathias Thees aus seinem Wohnort als Kandidat für das Amt. Er müsse als politisch sehr engagierter Mensch eine Chance bekommen. In einer recht unspektakulären Wahl stimmten jedoch nur drei Teilnehmer der Runde für den 54-Jährigen. „Das habe ich eigentlich auch gar nicht anders erwartet, dass Vellahn wieder einmal den Kürzeren zieht“, betonte ein sichtlich enttäuschter Thees, der Minuten später einstimmig als Schillings 1. Stellvertreter gewählt wurde. Seinen Namen ins Spiel brachte übrigens Marko Schilling. Ihm zur Seite steht als 2. Stellvertreter fortan Philipp Grotheloh, ein 35-jähriger Rechtsanwalt.

Von CDU-Mann Hermann Cechini als Alterspräsident des Abends wurde Marko Schilling schließlich auf seine Aufgaben und Pflichten vereidigt.

„Ich danke für das entgegengebrachte Vertrauen als einen Beweis bisheriger guter Zusammenarbeit. Ein weiteres positives Zeichen ist für mich persönlich der Verzicht auf eine geheime Wahl. Die Ämter Vellahn und Zarrentin sind meines Erachtens ein großes Stück zusammengewachsen“, resümierte Schilling etwas aufgeregt. Die Wahl hatte ihn offensichtlich doch mehr bewegt, als ihm äußerlich anzumerken war. Künftig auf Augenhöhe mit einer Stimme zu sprechen, zeichnete er als künftige Aufgabe. „Denn es wird in den kommenden fünf Jahren noch so einiges auf uns zukommen. Wir sind aber eine wirtschaftlich starke Region, die sich nicht zu verstecken braucht.“ Anschließend verpflichtete Schilling seine neue Mannschaft per Handschlag auf die gewissenhafte Erfüllung all ihrer Pflichten.

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