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Hagenower Kreisblatt

23. September 2017 | 02:26 Uhr

Hagenow : Auf Augenhöhe in der Boomregion

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Unternehmer fühlten Kommunalpolitikern bei einer Fragestunde auf den Zahn. Diskussionen über Bauhöfe der Städte und die Müllpolitik

von
erstellt am 02.Feb.2017 | 21:00 Uhr

Einmal im Jahr wollen sie etwas hören von ihrem Landrat, die Unternehmer der Region. Wie geht es den Kommunen? Reichen die Einnahmen? Wie arbeiten der Kreis aber auch die Städte mit den Firmen aus der Nachbarschaft zusammen und wie ist die Großwetterlage der Region?

Ergebnis laut Rolf Christiansen: Westmecklenburg geht es insgesamt doch sehr gut, die Aussichten auf weitere Jobs und Ansiedlungen sind gut und selbst die Kommunen haben untereinander ein besseres Auskommen. Wenn da nur nicht die Pläne der Landespolitik wären, die Förderungen zugunsten Vorpommerns zu verschieben.

Rolf Christiansen kommt gern zu den Veranstaltungen des Unternehmerverbandes West-Mecklenburg. Seit Jahren steht er immer zu Jahresbeginn Rede und Antwort, seit 15 Jahren schon. „Es geht um eine ehrliche Bestandsaufnahme, wir wollen wissen wo bei der Zusammenarbeit die Säge klemmt und wie man etwas verbessern kann“ hatte Geschäftsführer Wilhelm Schefe in gewohnt offener Art erklärt.

Die Finanzen sehen recht ordentlich aus, sogar der Spielraum für weitere Senkungen der Kreisumlage wäre da, die Kommunen hätten sich geeinigt und die Aussichten auf weitere Jobs seien gut, erklärte Christiansen, ohne beim Thema Ansiedlungen weiter ins Detail gehen zu wollen. Insgesamt müsse das Land aber sehr aufpassen, damit die jetzige Boomregion Westmecklenburg nicht abgehängt werde. Da wurde er von seiner Parteikollegin und Wittenburgs Bürgermeisterin Margret  Seemann unterstützt. „Wir treten nicht gegen Vorpommern an, wir müssen uns mit Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Hamburg vergleichen lassen.“ Das sehen viele Unternehmer genauso. Doch der Teufel steckt im Detail. Beispiel Bauhöfe der Städte? Muss es die eigentlich geben, fragten an dem Abend einige Unternehmer. Oder wären das nicht Aufträge für private Unternehmen? Die Antwort der Bürgermeister aus der Region: Ja und Nein. Wir fragten bei Bürgermeistern unserer Region nach.

Den kompletten Beitrag finden Sie im e-Paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe.

 

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