Hagenower Dachdecker : Arved Speßhardt Vizeweltmeister

Arved Speßhardt und sein Teamkollege Jakob Richter aus Plön kämpften für Deutschland bei der Dachabdeckung.  Fotos: privat
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Arved Speßhardt und sein Teamkollege Jakob Richter aus Plön kämpften für Deutschland bei der Dachabdeckung. Fotos: privat

25. Welttitelkämpfe Junger Dachdecker fanden in Rumänien statt

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24. November 2014, 15:03 Uhr

In der vergangenen Woche gewann Arved Speßhardt aus Hagenow mit seinem Team Silber bei der „Weltmeisterschaft Junger Dachdecker“ in der Disziplin Dachdeckung.  Der zum 25. Mal von der Internationalen Föderation des Dachdeckerhandwerkes ausgetragene Wettbewerb fand   mit 30 Teams aus 16 Nationen in  Rumäniens  Hauptstadt Bukarest  statt.   Die beiden Goldmedaillen durften die  österreichischen Teams mitnehmen.

Arved Speßhardt und sein Teamkollege Jakob Richter aus Plön kämpften für Deutschland bei der Dachdeckung, Patrick Wandt (Stade) und Christopher Weiss (Kaisersesch) in der  Sparte Abdichtung, bei der insbesondere ihr Können beim Flachdachdecken gefragt war. In dem mit der Erläuterung der Pflicht- und Küraufgaben  beginnenden Wettbewerb mussten Speßhardt und Richter zunächst eine Dachdeckung mit einem Dachflächenfenster und dann das anspruchsvolle Dachdecken mit einer eingebundenen Kehle in Biberschwanzziegeln ausführen. Der letzte Freitag war  noch der Dachdeckung mit Bitumenschindeln gewidmet, bei der auch freigestaltete Motive eingearbeitet werden sollten. Es gab einige Aufregung über die Passgenauigkeit der Modelle und fehlendes Material.

Wie Frank Wierschem, ein Mitglied der neunköpfigen internationalen Jury wissen ließ, habe es letztendlich nur an der zu langen Zeit zur Fertigstellung  gelegen, dass Speßhardt/Richter  in der Schlussbewertung knapp hinter den Österreichern blieb. Sie hätten schlechteres Material bekommen, das eine längere Vorbereitung erfordert habe,  erklärten die dennoch glücklichen deutschen Teilnehmer. In der Ausführungsqualität waren beide Teams gleich.

Für Arved Speßhardt und sein Team bleibt neben dem großartigen Erlebnis dieses internationalen Wettbewerbes in Rumäniens Hauptstadt eine Urkunde, ein Siegergeld und eine großzügige Unterstützung zur Meisterausbildung.

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