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Diskussion : Archiv provisorisch im Amtsgericht unterbringen

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Das Dach ist dicht, es kann geheizt werden, das Obergeschoss im ehemaligen Amtsgericht kann übergangsweise als provisorisches Archiv für gesammelte Schriften und andere Dokumente zur Heimatkunde genutzt werden. „Wir wollen von Seiten der Politik den Verein für Bürgerbegegnung unterstützen in seinem Bemühen, ein Archiv aus den vorhanden Schriften aufzubauen und setzen uns auch dafür ein, dass das Dach des Pforthauses saniert wird“, formulierte der Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus und Kultur, Manfred Ickert, am Ende einer Diskussion über das Heimatmuseum und die sichere Verwahrung von Schriften und anderen musealen Gegenständen während der jüngsten Ausschusssitzung.

Annegret Panz, Vorsitzende des Vereins für Bürgerbegegnung, hatte den Wunsch des Vorstands vorgetragen, ein Archiv aufzubauen und um die Unterstützung aus Politik und Verwaltung gebeten. Unisono ist man froh, dass die Pläne des Landkreises, das Pforthaus umzubauen zu Wohnungen für junge Leute, die den Bundesfreiwilligendienst ableisten, vom Tisch sind. Eine andere Nutzung als die als Museum mit einer ständigen und mit wechselnden Ausstellungen sind kaum vorstellbar. Aber es gibt Probleme, das Dach muss saniert werden. „Ein zusätzlicher Ausbau des Dachgeschosses im Pforthaus, um hier auf Dauer eine Archiv unterzubringen, kommt sicher nicht in Frage,“ so Bürgermeisterin Grit Richter. Mittel für die Dachsanierung seien im Haushalt eingestallt. Allerdings in den Nachtragshaushalt, der vom Landkreis noch genehmigt werden muss. Auch ein Antrag auf Mittel aus dem Fonds für Strukturentwicklung des Landkreises hat die Gemeinde gestellt. Über die Vergabe entscheide aber der Landkreis allein, so Richter. Der Wunsch in Politik und Verwaltung, auch das Gebäude des ehemaligen Amtsgerichts zu sanieren und zu einem öffentlichen Haus zu machen, ist groß. Allein, der Schuldenberg der Gemeinde ist es auch. Man müsse die neuen Förderrichtlinien abwarten, so Richter abschließend.

 

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erstellt am 01.Feb.2014 | 00:33 Uhr

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