Flusslandschaft Elbe : Arche-Region ist „ausgezeichnet“

Jens Gribbe von der Deutschen Bank in Lüneburg überreichte den Preis an Hans-Jürgen Niederhoff.
Jens Gribbe von der Deutschen Bank in Lüneburg überreichte den Preis an Hans-Jürgen Niederhoff.

Standortinitiative „Deutschland-Land der Ideen“ wählte Arche-Region Flusslandschaft Elbe als eines von 100 Projekten deutschlandweit

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17. November 2014, 13:20 Uhr

Hundert Projekte im Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ sind in diesem Jahr deutschlandweit ausgezeichnet worden. Eines davon ist die Arche-Region Flusslandschaft Elbe in Amt Neuhaus und Umgebung. Hier halten inzwischen 149 Menschen alte Haustierrassen, die vom Aussterben bedroht sind. Bisher sind 16 Betriebe durch die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH) zertifiziert worden, sechs weitere stehen kurz vor der Zertifizierung.

Jetzt wurde der Preis zum Auftakt der Arche-Genusswoche im Haus des Gastes an den Sprecher der Arche-Region, Hans-Jürgen Niederhoff, übergeben.

Die Standortinitiative „Deutschland - Land der Ideen“ wurde 2005 von der Bundesregierung und dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) mit dem Ziel gegründet, Deutschland mit seiner Innovationskraft sicht- und identifizierbar zu machen. In diesem Jahr ging es um Zukunftsperspektiven für den ländlichen Raum. Die Arche-Region hatte sich beworben und hat gewonnen.

Dass es die Arche-Region Flusslandschaft Elbe gibt, ist ihrem Initiator Hartmut Heckenroth von der Stork Foundation (Stiftung Störche für unsere Kinder) zu verdanken. In der Region gab es noch alte Haustierrassen, andere kamen hinzu. „Herr Heckeroth verfügt über ein große Überzeugungskraft“, meinte in seiner Rede dazu Ortsvorsteher Detlef Dürrbaum, der seit einem Gespräch mit Heckenroth neben seinen Bienen auch Meißner Widder hält.

„Etwas zu fördern, was schon fast in Vergessenheit geraten ist, ist sehr anerkennenswert. Sie sagen, sie wollen kein Zoo werden, aber die Wahrnehmung der Arche-Region ist wichtig, daraus lässt sich Zuspruch ableiten“, so Jens Gribbe aus Lüneburg von der Deutschen Bank, einem Partner der Standortinitiative in seiner Laudatio. Jürgen Niederhoff war von Anbeginn in der Arche-Region mit dabei und findet es gut, dass sich so viele Leute damit befassen, die alten Rassen zu erhalten. „Das ist keine Spinnerei, das ist ein gute Sache.“

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