Hagenow : Anzeige, weil er mit E-Board fuhr

Diese „Rollbretter“ gelten als Fahrzeuge.
Diese „Rollbretter“ gelten als Fahrzeuge.

Zehnjähriger wird in Hagenow von Polizei auf Hoverboard gestoppt. Jetzt wird gegen ihn ermittelt.

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02. April 2018, 20:45 Uhr

Sogenannte Hoverboards, auch als E-Boards bezeichnet, werden bei Kindern und Jugendlichen immer beliebter. Dass sie aber, bis auf wenige Ausnahmen, nur auf Privatgrundstücken und nicht im öffentlichen Straßenverkehr genutzt werden sollten, musste jetzt ein zehnjähriger Junge in Hagenow feststellen.

Die Polizei kontrollierte ihn im Beisein seiner Mutter in der Innenstadt, untersagte ihm anschließend die Weiterfahrt und leitete zwei Strafverfahren ein, wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Denn Hoverboards werden, sofern sie schneller als sechs Kilometer pro Stunde fahren können, als Fahrzeuge eingestuft.

Wer mit diesen selbstbalancierenden, zweispurigen Rollbrettern, die durch Gewichtsverlagerung gelenkt werden, auf öffentlichen Straßen fahren möchte, braucht einen Autoführerschein und eine Zulassung. Allerdings, und das ist das Problem, werden für diese Rollbretter aufgrund ihrer Bauart weder Straßenzulassungen noch Haftpflichtversicherungen vergeben, teilte die Polizei mit.

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