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Holzkrug : „Ann’ Gauden Barg“ geht es weiter

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Im Erinnerung an den im vergangenen Jahr verstorbenen Künstler Helmut Meyer gestaltet die Familie zu „Kunst offen“ eine Retrospektive

von
erstellt am 19.Apr.2016 | 12:00 Uhr

Der Maler und Grafiker Helmut Meyer hat durch seinen plötzlichen Tod am 4. Juli des vergangenen Jahres im Alter von 81 Jahren eine Lücke in der Kunstszene der Region hinterlassen. Jetzt bereiten seine Frau Ute und sein Sohn Christian die Galerie so vor, dass zur alljährlichen Aktion „Kunst offen“ die Werke von Helmut Meyer gezeigt werden können.

„Ich möchte, dass in Erinnerung an meinen Mann eine Ausstellung gezeigt wird. Meine Söhne haben mich jetzt in der Vorbereitung dabei sehr unterstützt. Und ich denke, dass wir so meinem Mann die beste Ehre erweisen können. Ich kann also sagen, dass es hier in unserer Galerie ,Ann Gauden Barg’ weitergeht“, sagt sie im SVZ-Gespräch.

Es wird also zu Pfingsten, vom 14. bis 16. Mai, in Holzkrug eine Auswahl der Werke von Helmut Meyer zu sehen sein. Die ersten Vorbereitungen dafür sind bereits abgeschlossen. So bereitet die Familie eine Retrospektive von Helmut Meyers Arbeiten aus der Region vor. Es wird rund 50 Werke in Aquarell und Öl zu sehen geben, die u.a. Landschaften und Architektur aus Schwerin, von der Ostsee, aus Hamburg und Zarrentin zeigen.

Und sein Sohn Christian, der in Karlsruhe zu Hauses ist, wird die Schau mit seinen eigenen Skulpturen bereichern. Beruflich arbeitet er als Ingenieur in der Konstruktion und Entwicklung bei Bosch. In der Freizeit findet er Freude daran, künstlerisch tätig zu sein.

„Das Arbeiten mit Holz steckt schon seit Kindertagen in uns allen drin. Wir, die Söhne von Helmut Meyer, haben das Arbeiten mit der Hand am Kunstobjekt sicherlich von unserem Vater mit auf den Weg bekommen“, blickt Sohn Christian Meyer in die Vergangenheit. Er selbst hat, nachdem er einen Bildhauer-Kurs besucht hatte, für sich entdeckt, dass das Arbeiten mit Holz sein Ding ist. Inzwischen befasst er sich seit zehn Jahren mit der Bildhauerei, um nach dem Stress im Beruf runterzufahren und zu entspannen. So bearbeitet er Olivenholz und vor allem Obsthölzer aus der Region zu Skulpturen. Die Besucher werden sich zu Pfingsten davon ein Bild machen können.

Erfahrungsgemäß interessieren sich die kunstinteressierten Gäste zu Pfingsten für eine breite Palette der Angebote. Auch im vergangenen Jahr waren Helmut und Ute Meyer mit dabei. Der gelbe Schirm am Tor lud die Besucher ein. Und jeder, der die Galerie „Ann’ Gauden Barg“ in Holzkrug einmal aufsuchte, wird sich an die erfrischende Atmosphäre dort erinnern. So wie bei den Künstlerkollegen in der Region, gibt es dann immer frisch gebackenen Kuchen und Kaffee.

„Wir bereiten uns darauf vor, dass wir Pfingst-Sonnabend, -sonntag und -montag ab 11 Uhr die Besucher erwarten. Wer Lust hat, kann dann im Garten Platz nehmen, so wie es eigentlich all die Jahre war“, freut sich Ute Meyer auf das kommende Pfingstfest, das in Holzkrug in Erinnerung an den Maler und Grafiker Helmut Meyer stehen.

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