Hagenow : Andy Borg sagte es mit Musik

Mehr als 420 Volksmusikbegeisterte wollten sich am Mittwoch das Konzert von Andy Borg nicht entgehen lassen. Fotos: Tilo Röpcke
1 von 2
Mehr als 420 Volksmusikbegeisterte wollten sich am Mittwoch das Konzert von Andy Borg nicht entgehen lassen. Fotos: Tilo Röpcke

Bekannte Schlager aus den vergangenen 33 Jahren bekamen Hagenower und Gäste beim Konzert in der Sparkassenhalle präsentiert

von
19. November 2015, 16:00 Uhr

Dort wo üblicherweise die Hagenower ihre Bankgeschäfte am Tag erledigen, begeisterte am Mittwochabend Andy Borg mehr als 420 Volksmusikfreunde. „Die Eintrittskarten, die wir in unseren Filialen in Hagenow, Ludwigslust, Wittenburg und Boizenburg unserer Kundschaft ab Anfang September anboten, waren innerhalb von nur wenigen Minuten restlos vergriffen“, sagt Anke Toschka, zuständig für die Pressearbeit der Sparkasse. „Sicherlich gehört die Musik von Andy Borg nicht unbedingt zu meinen Favoriten. Aber bei uns haben nun mal die Wünsche unserer Kunden oberste Priorität“, ergänzt der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin, Kai Lorenzen, der im Vorfeld zu keinem Zeitpunkt Zweifel an der großen Resonanz für dieses Konzert hatte. Und so verstand es Andy Borg als ehemaliger Moderator des Musikantenstadl von Beginn an, durch seinen Humor und seine permanent gute Laune die Hagenower und ihre Gäste in seinen Bann zu ziehen. Ob nun bei „Adios Amor“, „Einmal wird der Wind“, „Ich sag es mit Musik“ oder „Stadlabschied“ zeigten sich die Hagenower überwiegend textsicher und bescherten damit dem 55-jährigen Österreicher Andy Borg auch einen unvergesslichen Abend.

SVZ sprach vor dem Konzert mit dem beliebten Volksmusikstar.

Wir sind ja hier ziemlich weit im Norden. Welche Verbindung haben Sie zu dieser Region?
Andy Borg: Hier stand ja früher das Kreiskulturhaus. Ich war im März des Jahres 1988 hier genau an dieser Stelle, wo heute diese schöne Filiale der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin steht. Außerdem wohnt mein Sohn in der Nähe von Hamburg, den ich nach Möglichkeit auch regelmäßig besuche. Ansonsten verbringe ich meinen Urlaub lieber im Süden, denn dort ist das Wetter verlässlicher.
Haben Sie nach so vielen Jahren Bühnenerfahrung eigentlich noch Lampenfieber?
Lampenfieber klingt ein wenig negativ. Ich bezeichne es eher als positive Aufgeregtheit oder Nervosität, weil ich dann endlich raus auf die Bühne will. Diese Aufgeregtheit verliert man wohl niemals. Aber das ist für mich auch kein Problem.
Haben Sie Lieblingsspielorte?
Nein die gibt es nicht. Wenn die Leute wissen, dass der Andy Borg auftritt und kommen dann trotzdem zum Konzert, dann ist es mir völlig egal, wo das ist. (schmunzelt)
Sie bezeichnen Ihr neues Album, das Sie heute in Hagenow vorstellen, als den Soundtrack Ihres eigenen Lebens. Was meinen Sie damit?
Ich bin aufgrund der vergangenen 33 Jahre in der glücklichen Situation, aus einem umfangreichen Repertoire schöpfen zu können. Durch meinen Abschied vom Musikantenstadl im vergangenen Jahr entdecke ich zurzeit den einen oder anderen Titel als Momentaufnahme neu. Manche Titel, die ich gesungen habe, bekommen durch aktuelle Lebenssituationen und neue Erfahrungen einen tieferen Sinn.

„Die Hagenower können sich schon jetzt auf das kommende Jahr freuen. „Dann wird in unseren Räumlichkeiten erneut die beliebte PS-Sparkassen-Gala stattfinden“, berichtet Cornelia Grams vom Veranstaltungsmanagement der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin, ohne schon jetzt zu viel darüber verraten zu wollen. „Schließlich wollen wir unsere treuen Kunden nächstes Jahr wieder mit einer mitreißenden Gala überraschen“, so Grams.







zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen