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Bei schönstem Wetter : Am Hoftag Landwirten über die Schulter geschaut

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

In Perdöhl und Gallin waren die Höfe geöffnet / Es gab Fachgespräche am Rande der Ställe und Weiden

Warum hat der Bauer so einen großen Mähdrescher? Wieso laufen die Kücken immer um die Glucke herum? Wie wird aus dem Rind ein Stück Fleisch? Was bedeutet umweltfreundliche, biologische oder ökologische Produktion? Und was haben Alpakas mit der Landwirtschaft zu tun?Diese und viele weitere Fragen beantworteten am vergangenen Wochenende Helene Thal in Perdöhl und Jens Rasim in Gallin den vielen Besuchern, die den Weg auf die offenen Höfe fanden. Der Bauernverband hatte zum Hoftag eingeladen und Landwirte aus unserer Region hatten die Tore von Stall und Scheune weit geöffnet.

Für Landwirtin Helene Thal kommt es darauf an, dass die Besucher an so einem Tag einen Einblick in den Betrieb bekommen. So präsentierte sie gestern ihre Hereford-Rinder (ökologische Produktion) und das Geflügel (konventionelle Produktion) auf dem Wirtschaftshof in Perdöhl.

„Außerdem sollen die Interessierten auch probieren, wie unsere Produkte schmecken. Dafür wurde extra ein Rind geschlachtet“, sagte sie mit dem Hinweis, dass ihr die artgerechte Tierhaltung wichtig sei. Jens Rasim hatte auf den Bio-Betrieb Gut Gallin GmbH am Sonnabend Interessierte, Freund und Geschäftspartner eingeladen. Es ging mit dem Trecker-Kremser auf die Felder und an die Weiden, „De lüttschalluhner Fuerwehrkapell“ spielte auf. Die Gäste erfuhren, was Bio-Produktion bedeutet und wie sich das konkret in der Nahrungsmittelproduktion niederschlägt. Für gutes Essen und einen kurzweiligen Tag war an beiden Höfen gesorgt. Übrigens gehören die Alpakas bei Helene Thal zum Streichelzoo.

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erstellt am 15.Jun.2014 | 17:30 Uhr

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