Zarrentin : Am anderen Ende der Leitung

Wie ist ein Einsatzwagen des Wasserbeschaffungsverbandes aufgebaut? Diese und noch weitere Fragen konnte Rohrnetzmonteur Axel Körner den Besuchern beantworten.
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Wie ist ein Einsatzwagen des Wasserbeschaffungsverbandes aufgebaut? Diese und noch weitere Fragen konnte Rohrnetzmonteur Axel Körner den Besuchern beantworten.

Tag der offenen Tür im Zarrentiner Wasserwerk. Verbände wollten Besuchern Wasserver- und -entsorgung aufzeigen

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12. Juni 2018, 05:00 Uhr

„Hereinspaziert“ hieß es zuletzt im Zarrentiner Wasserwerk direkt an der Lassahner Chaussee. „Wir wollen mit dem heutigen Tag der offenen Tür allen Besuchern die Wasserversorgung sowie Wasserentsorgung durch den Wasserbeschaffungsverband und den Abwasserzweckverband Sude-Schaale hier vor Ort am Wasserwerk Zarrentin präsentieren“, erzählt Nadine Lüpken, Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit.

Über viele Jahre hinweg gaben die Zweckverbände vor allem an ihrem Heimatstandort in Wittenburg einen umfassenden Einblick in ihre verantwortungsvolle Arbeit. „In diesem Jahr haben wir uns allerdings dazu entschlossen, einen anderen Standort für die stets notwendige Öffentlichkeitsarbeit auszuwählen, schließlich beliefert der Wasserbeschaffungsverband Sude-Schaale im gesamten Verbandsgebiet derzeit 39 000 Haushalte mit Trinkwasser.“

Der Tag der offenen Tür war am vergangenen Sonnabend gerade erst wenige Minuten alt, da hatte Edeltraut Kahl aus Lübtheen bereits alle Hände voll zu tun. „Ich möchte heute mit den neugierigen kleinen Besuchern an der Schaale keschern, um im Anschluss daran die gefangenen Kleinstlebewesen mit einem Mikroskop bestimmen zu können“, erzählt sie, während sie noch die letzten Vorbereitungen tätigt. Dabei hofft die Umweltpädagogin besonders den Bachflohkrebs, Köderfliegenlarven oder Libellenlarven aufzuspüren, schließlich könne man anhand dieser Zeigerorganismen besonders gut die Gewässergüte bestimmen. Nur wenige Meter weiter bastelten Klara Heckeroth und Mariele Zabel vom Schloss Dreilützow Trinkbecher und Papierschiffchen mit den Kindern. Seit September des vergangenen Jahres absolvieren die beiden jungen Frauen ein freiwilliges ökologisches beziehungsweise soziales Jahr im Schullandheim. Ein wenig geschützt vor der schon am Vormittag wärmenden Sonne schnürte Frank Schmidt vom Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe seine Wanderschuhe, in der Hoffnung, dass er sich schon in wenigen Minuten mit naturinteressierten Besuchern auf den Weg in den angrenzenden Wald machen könne. „Ich möchte heute mit den Gästen zu den beiden Brunnen wandern, die für die Wasserversorgung des Wasserbeschaffungsverbandes notwendig sind. Dabei werde ich besonders auf die Begriffsklärung eines Wasserschutzgebietes eingehen sowie den großen und kleinen Gästen die Bedeutung des Wassers für unser tägliches Leben erläutern.“ Der Mitarbeiter im Sachgebiet Bildung für nachhaltige Entwicklung des Reservatsamtes engagiert sich schon seit vielen Jahren bei verschiedenen Bachpatenschaften mit den Kindertagesstätten in Bantin oder Boizenburg.

Aber auch auf die Zarrentiner Feuerwehr ist bei Aktivitäten innerhalb der Stadt stets Verlass. Bernd Schwan unterhielt die Besucher mit Unterstützung der Zarrentiner Jugendwehr mit amüsanten Wasserspielen.

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