Hagenow : Altherren-Riege will Jugend fördern

Wurden als Vereinsmeister auf der Jahreshauptversammlung geehrt: Torsten Wolf, Werner Schreiber und Detlef Dose.  Fotos: Engelke/dihi
Wurden als Vereinsmeister auf der Jahreshauptversammlung geehrt: Torsten Wolf, Werner Schreiber und Detlef Dose. Fotos: Engelke/dihi

Interview mit Harald Laabs: Angelverein setzt künftig auf den Nachwuchs

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07. Februar 2018, 05:00 Uhr

Nach der jüngstten Jahreshauptversammlung des Hagenower Anglervereins „Früh auf“ blickt deren Vorsitzender jetzt gemeinsam mit dem Hagenower Kreisblatt auf das vergangene Jahr zurück. Redakteur Dieter Hirschmann sprach mit Harald Laabs.

SVZ: Wieviel Mitglieder hat der Verein?

Harald Laabs: Wir haben 178 Mitglieder und halten diese Zahl seit Jahren stabil. Außerdem umfasst unsere Jugendgruppe 32 Jugendliche und Kinder. Mit dieser Entwicklung sind wir zufrieden.

Was waren die Höhepunkte im Vereinsjahr 2017?

Zur Hege unserer Fischbestände führen wir regelmäßiges und gemeinschaftliches Angeln durch, das Anangeln, das Sportfest und unser Abangeln. Außerdem hatten wir zu einem Handicap-Angeln eingeladen, zu dem Interessierte kamen, die bei der Lebenshilfe organisiert sind. Hinzu kam im Juli eine Kutterausfahrt mit befreundeten Angelvereinen auf die Ostsee bei Wismar. Mit dabei waren Mitglieder des Anglervereins Lübtheen „Dei Bors bit“ und aus Neuenkirchen vom Verein „Petri heil“. Der beste Jungangler auf dieser Tour war übrigens Finn Luca Friese mit einem Dorsch, der eine Länge von 65 Zentimetern hatte.

Was treibt Sie und die Mitglieder des Vereins um, was ist Ihr Anliegen?

Wir sind ein anerkannter Naturschutzverein. Unser Hauptanliegen ist darauf gerichtet, unsere Gewässer zu hegen und zu pflegen, um unserer Aufgabe als Naturschutzverein gerecht zu werden. Dazu wurden viele Arbeitseinsätze organisiert, um die Gewässer in Ordnung zu halten. Unsere Angelgewässer befinden sich in der Bekow, einschließlich des Freibades. Hinzu kommt der Hagenower Mühlenteich und auch die Schmaar. Darüber hinaus kümmerten wir uns um den Besatz an Fischen.

Worum ging dabei im Einzelnen?

Wir haben unter anderem 40 Kilogramm Barsch-Besatz, 24 Kilogramm Aal-Besatz und 100 Kilogramm Karpfen-Besatz in die Gewässer gebracht. Hinzu kamen zwölf Zander und sechs Quappen.

Nun sorgen sich die Angler insgesamt um den Erhalt des Aales. Was passierte im Verein „Früh auf“ in dieser Hinsicht?

Wir möchten natürlich dazu beitragen, dass der europäische Aal erhalten bleibt. Wir unterstützen die Aal-Aktie mit Spendenaktionen. Im vergangenen Jahr sammelten wir 376 Euro an Spenden für die Aal-Aktien. In diesem Jahr hat der Verein bereits eine Aal-Aktie im Wert von 100 Euro erworben. Die Aale, die ungefähr zehn Zentimeter groß sind, wurden in unsere Gewässer ausgesetzt. Dabei ist wichtig, dass sie frei zugänglich sind, damit der Aal ungestört abwandern kann und sich dann hoffentlich vermehrt.

Das komplette Interview lesen Sie in der gedruckten Variante unserer Zeitung.

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