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Garlitz : "Alte Schule" öffnet sich für Bürger

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Im Garlitzer Dorfgemeinschaftshaus soll es bald Angebote für alle Bevölkerungsgruppen geben /Erste Details zur Nutzung besprochen

svz.de von
erstellt am 07.Aug.2014 | 15:35 Uhr

Dass die erste Sitzung des neu konstituierten Ortsbeirates von Garlitz im Dorfgemeinschaftshaus statt gefunden hatte, kam nicht von ungefähr. Die Gemeinde will das Gebäude verschiedenen Gruppen oder Vereinen zur Nutzung zur Verfügung stellen. „Die Garlitzer Frauensportgruppe ist schon regelmäßig in einem Raum in dem Haus aktiv“, sagt Marga Völkel, Ortsbeiratsvorsitzende. Jeden Montag treffen sich die Damen in dem Sportraum, in dem neben Pezzibällen auch Fahrradtrainer, ein Netz mit Fußbällen sowie Isomatten vorhanden sind.


Einstige „Alte Schule“ wird peu à peu renoviert

Das Dorfgemeinschaftshaus ist die einstige „Alte Schule“ in Garlitz. Dort haben vor vielen Jahren Schüler an Tischen und Stühlen gesessen und die ersten Malfolgen gelernt sowie Deutschkenntnisse erworben. Doch mit der Umstellung des Schulsystems in der DDR kam auch das Aus für die kleine Dorfschule. Danach folgten verschiedene Nutzungsarten wie beispielsweise der Jugendklub. Nur die Wohnung, die einstige Lehrerwohnung, die mittig am Haus liegt, ist kontinuierlich vermietet. Vor einigen Monaten nun wurden Schritt für Schritt einige Zimmer renoviert. So ist beispielsweise in den Räumen ein neuer Fußbodenbelag verlegt worden. Auch die Wände wurden neu gemalert und altes Inventar aussortiert. „Wir hatten auf dem Dachboden noch alte Schul- sowie Klassenbücher gefunden“, erzählt Rosie Nagel. In einem der beiden ehemaligen Klassenräume ist auch immer noch eine alte, lustig bemalte Tapete an der Wand. „Hier hatte auch mal die Kinder-Bastel-Gruppe ihren Treff“, erklärt Rosie Nagel. Auch der Jugendklub hatte einst einen Raum in dem Haus. Es habe Hinweise aus der Bevölkerung gegeben, etwas mit dem Gebäude zu machen, ergänzt Marga Völkel. Diesen Wünschen der Bürger schenkt die Ortsbeiratsvorsitzende nun verstärkt Gehör. „Wir wollen eine neue Nutzung des Hauses auf den Weg bringen“, sagt Marga Völkel.

Welche Ideen sie hat und welche Details schon angesprochen wurden, lesen Sie in der Freitagsausgabe des Hagenower Kreisblattes sowie in unserem Epaper.

 

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