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Hagenower Kreisblatt

21. November 2017 | 16:58 Uhr

Hagenow : Alles läuft nach Plan

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

BMG übernimmt in einem Monat Milchwerk / Hälfte der Beschäftigten vermittelt

von
erstellt am 22.Mai.2015 | 15:29 Uhr

Die Schließung des Milchwerkes Hagenow und die Übergabe an die Berliner Milcheinfuhr GmbH (BMG) verlaufen offenbar nach Plan. Danone zieht sich Ende Juni nach 25-Jähriger Präsenz aus Hagenow zurück, zum 1. Juli übernimmt die BMG dem Schweriner Landwirtschaftsministerium zufolge das Grundstück und Teile der Anlage.

„Der Zeitplan steht“, sagt Friedrich von Heyl, Sprecher von Danone, auf SVZ-Anfrage. Die Produktion sei bereits verlegt. Die verbliebenen Mitarbeiter würden jetzt die Milch für den neuen Investor annehmen. Derzeit befände man sich in einer „Übergangsphase“.

Die Danone GmbH hatte im Juni 2014 angekündigt, die Fruchtjoghurt-Produktion in Hagenow einzustellen und das Werk wegen zu geringer Auslastung voraussichtlich Mitte 2015 zu schließen. 70 Mitarbeiter sind davon betroffen. Der Plan zur Schließung des Werkes sei Teil eines unternehmensweiten Projektes zur Effizienzsteigerung des Produktionsnetzwerkes der europäischen Danone-Molkereien, hieß es vor gut einem Jahr. Die Geschäftsleitung der Danone GmbH und der Betriebsrat einigten sich im Herbst auf einen Sozialplan.

„Die Hälfte der Mitarbeiter ist bereits vermittelt“, sagt Heyl. Einige wenige hätten das Angebot einer Beschäftigung innerhalb des Unternehmens an anderen Produktionsstandorten angenommen. Die meisten haben den Angaben zufolge eine neue Arbeit in anderen Betrieben der Region gefunden. Weitere werden über Altersteilzeit aus dem Erwerbsleben ausscheiden oder haben das Angebot einer Transfergesellschaft angenommen. Heyl verwies darauf, dass Danone die Beschäftigten bei der Jobsuche in der Region unterstützt habe. Das Unternehmen habe beispielsweise versucht, den Mitarbeitern mit Hilfe einer Stellenbörse eine berufliche Perspektive zu zeigen. Dabei seien 500 Jobangebote unterbreitet worden. Viele Mitarbeiter seien auf diesem Wege in einen neues Beschäftigungsverhältnis gekommen.

 

 

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