Neuhaus : Alles könnte unter einem Hut vermarktet werden

Protestschweine aus der Archeregion.
Protestschweine aus der Archeregion.

Teilnehmer am Netzwerktreffen der Touristiker diskutierten über eine mögliche Regionalvermarktung

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12. November 2015, 11:43 Uhr

Wie lässt sich die Region noch besser als Ziel für Touristen vermarkten. Wie bringt man regional erzeugte Wurst, Schinken oder Äpfel besser an den Mann? Soll das alles unter einen bestimmten Oberbegriff, ein bestimmtes Label gebracht werden oder besinnt man sich auf das, was es an Strukturen schon gibt?

Diese Fragen stellten sich die Teilnehmer beim jüngsten Netzwerktreffen der Touristiker, die Holger Hogelücht von der Touristinfo in regelmäßigen Abständen organisiert. Beim jüngsten Treff kam man im Elbtal-Café von Manfred Ickert zusammen.

Holger Hogelücht wies gleich zu Beginn darauf hin, dass es in der Region ja die Partnerbetriebe des Biosphärenreservats gebe und auch mit der Archeregion schon Strukturen vorhanden seien. Außerdem sei seiner Ansicht nach das Amt Neuhaus als Region für eine Regionalmarke viel zu klein was Fläche und Bevölkerung angehe. Bestehende Marken, wie zum Beispiel in der Rhön, würden ein viel größeres Gebiet abdecken.

Jens Kowald, Geschäftsführer der Flusslandschaft Elbe GmbH, der regelmäßig an den Netzwerktreffen in Neuhaus teilnimmt, legte den Fokus auf die Errichtung eines Hofladens, in dem alle Produkte angeboten werden könnten. „Wir müssen uns fragen, was haben wir schon, wer kann gegebenenfalls ein Konzept entwickeln, wo können alle Produkte angeboten werden.“ Es müssten sich drei bis vier Leute finden, die diese Idee weiter entwickeln und eine Art „Konzeptgerüst“ erstellen,“ warf Holger Hogelücht ein. Diese Kapazitäten würden sich aber nicht unter den Akteuren finden, fügte Manfred Ickert hinzu. Das könne keiner leisten, so etwas müsste ein Profi erstellen.

Ulf Göldner konnte der Idee, alle Vermieter, Gastronomen, Anbieter von Events und Produzenten von regionalen Lebensmitteln unter einen Hut beziehungsweise ein Label zu bringen, viel abgewinnen, sah aber auch die Schwierigkeiten in der Umsetzung. Manfred Ickert machte den Vorschlag, zu einem der nächsten Treffen seinen Geschäftspartner Uwe Schmalenbach einzuladen. Der könne über das Regionalmarketing „Kräuterwind“ aus dem Westerwald berichten. Alle stimmten zu.

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